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Reich (1925). Bleuler, E., Prof.: Die Psychoide als Prinzip der organischen Entwicklung. Springer, Berlin 1925.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):368-370.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):368-370

Bleuler, E., Prof.: Die Psychoide als Prinzip der organischen Entwicklung. Springer, Berlin 1925.

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Reich

In konsequenter Verfolgung der in der „Naturgeschichte der Seele und ihres Bewußtwerdens“ auseinandergesetzten Ideen versucht der Autor nachzuweisen, daß die lebende Substanz „beseelt“ ist, bzw. daß ein „Etwas, das man Seele nennen könnte,“ Leben, Gestalt und Funktion schafft. Diese Seele des Organischen, die der Autor „die Psychoide“ (femin. singul.) nennt, sei aber nicht von außen in die Substanz hineingefahren, wie sie nicht ohne Substanz denkbar ist, sondern sie ist „ein Funktionskomplex, eine mnemische Aktivität, die in ganz einfachem Zustande schon in der leblosen Welt vorkommt und erst in ihren komplizierten Ausbildungen als Psychoide mit der Seele des Menschen, einem zielgerecht handelnden Wesen, vergleichbar ist und in ihrer Spezialisierung in der Rindenfunktion als Psyche erscheint.“ Es sei falsch, die Funktionen der menschlichen Psyche auf niedere Wesen zu übertragen, in Wirklichkeit sei die Psyche aus den Funktionen der „Lebsubstanz“ zu erklären. Der Autor will „die Psychoide“ als „rein naturwissenschaftlichen Begriff“ aufgefaßt wissen, im Gegensatze zum philosophischen Begriff des „Psychoids“ bei Driesch, dessen Lehre von der Entelechie als zielsetzendem Entwicklungsprinzip er ablehnt. Die „biischen Funktionen“ des Reflexes und der Artentwicklung beruhen nicht auf einer primären zielenden oder ordnenden Funktion, sondern sie sind Erfolge eines Gedächtnisses, also kausal (nicht final) zu erklären.

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