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Rank, O. (1925). Zur Genese der Genitalität: Vortrag auf dem IX, Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Homburg, September 1925. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):411-428.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):411-428

Zur Genese der Genitalität: Vortrag auf dem IX, Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Homburg, September 1925

Otto Rank

Der Titel meines Vortrages mag vielleicht diejenigen unter Ihnen enttäuschen, die heute eine direkte Diskussion der von mir in „Trauma der Geburt“ aufgeworfenen Probleme erwartet hatten. Ich möchte daher einleitend bemerken, daß ich mich zu diesem Thema entschlossen habe, weil es zunächst der Absicht dient, die Basis für eine spätere Diskussion vorzubereiten und damit die Voraussetzung für fruchtbare Weiterarbeit zu schaffen.

Ich möchte Ihnen vorschlagen, die Diskussion aufzuschieben, bis ich in der Lage sein werde, Ihnen den ganzen Prob]emenkomplex, wie ich ihn jetzt erst immer deutlicher sehe, vorzuführen. Inzwischen gestehe ich Ihnen gerne zu, daß, abgesehen von dem Widerstand, dem jede neuartige Auffassung an und für sich begegnet, auch ein Dar-stellungsfehler auf meiner Seite an manchem, wie ich glaube vermeidbaren, Mißverstehen meiner Auffassung Anteil gehabt hat. Zu meiner Rechtfertigung möchte ich bemerken, daß es meines Erachtens auch in der wissenschaftlichen Forschung manchmal extreme Standpunkte und Darstellungsweisen geben muß und darf, besonders wenn es gilt, einen neuen Gesichtspunkt scharf herauszuarbeiten. Es bleibt dann nur eine Frage der ökonomie, ob der heuristische Wert einer einseitig durchgeführten Betrachtung die eventuellen Fehlerquellen überwiegt, die man dabei mit in Kauf bekommt, die sich aber nachträglich doch auf Grund eigener Weiterarbeit oder kritischer Einwände von berufener Seite ausschalten lassen.

Wenn es sich also hier um eine einseitige Theoriebildung handelt, — was übrigens beinahe eine Tautologie ist, — so ist sie doch aus der Freudschen Psychoanalyse herausgewachsen und hat nur die Verbindungen und Beziehungen mit diesem ihrem Mutterboden nicht im Detail herausgearbeitet. Vor allem deshalb, weil das ganze Buch andere Absichten verfolgte, die über den rein analytischen Rahmen weit hinausgingen.

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