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Fenichel (1925). Prinzhorn, Hans: Schizophrenie Zur Geschüchte des Wortes und zur Psychologie seines Einbruchs in das Zeitbewußtsein. (Die Naturwissenschaften, XIII, 35, 1925.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):492-493.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):492-493

REFERATE: Aus der psychiatrisch-neurologischen Literatur

Prinzhorn, Hans: Schizophrenie Zur Geschüchte des Wortes und zur Psychologie seines Einbruchs in das Zeitbewußtsein. (Die Naturwissenschaften, XIII, 35, 1925.)

Review by:
Fenichel

Der Autor geht von der Beobachtung aus, daß in den letzten vier Jahren das Wort „Schizophrenie“ in das „Zeitbewußtsein“ eingedrungen sei; im Tagesschrifttum wimmele es von Ausdrücken wie „schizoid“, „schizothym“ u. dgl., man treibe mit diesen Worten einen förmlichen Kult. Zu dieser Mode ergreift er vom Boden der Fachwissenschaft aus das Wort.

Er schildert zunächst die Entstehungsgeschichte des Begriffes „Schizophrenie“, wobei er vor allem auf die wesentlich veränderte Grundeinstellung hinweist, die Bleuler im Gegensatz zu Kraepelin hatte, da für ihn, den am „Inhalt der Psychose“ Interessierten, die Probleme erst dort begannen, wo sie für jenen endeten. Interessant ist, daß Prinzhorn der Psychoanalyse bei der Entstehung des Schizophreniebegriffes erne große Rolle zuschreibt; er schildert die durch die Psychoanalyse beherrschte Situation der Jahre 1905-1910 am Burghölzli und meint, für Bleulers „Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien“ seien „Freud, Jung und Bleuler“ „repräsentativ verantwortlich“. Den nächsten Schritt habe Kretschmer unternommen, der mit seinen „schizoiden“ und „zykloiden“ Typen „wesentliche seelische Anlagenunterschiede innerhalb der Gattung Mensch“ gefunden zu haben glaubt Die Begriffsübertragung von der Psychiatrie auf die Psychologie, die von Kretschmer dabei vorgenommen wurde, untersucht der Autor kritisch und anerkennt sie als legitim.

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