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Weiß, E. (1925). Ravà, G.: Dialcuni problemi inerenti alla psicologia dei sogni (Giornale di Psichiatria clinica e Tecnica manicomiale, 1924, fasc I—II).. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):493.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(4):493

Ravà, G.: Dialcuni problemi inerenti alla psicologia dei sogni (Giornale di Psichiatria clinica e Tecnica manicomiale, 1924, fasc I—II).

Review by:
E. Weiß

Die vorliegende Arbeit Ravàs über die Träume zeugt von gründlichen und umfassenden Kenntnissen in der einschlägigen Fachliteratur. Ravà tritt der Freudschen Traumlehre mit Wohlwollen und höchster Achtung entgegen. Der Autor hat hauptsächlich aus den „Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse“ geschöpft. Doch ist ihm der Begriff des „Unbewußten“ in seiner vollen Bedeutung nicht recht klar, wie ja dies bei einem Forscher, der mit Psychoanalytikern in keinem direkten Kontakt steht, nicht anders zu erwarten war.

Die Deutung der verschiedenen in die Arbeit eingestreuten eigenen und fremden Träume dringt fast nirgends über den manifesten Trauminhalt vor. Zur Illustration, wie sich der Autor die Technik der Traumdeutung vorstellt, seien folgende — von Ravà selbst geschaffene — Regeln angeführt:

Es gibt — nach Ravà — keine allgemein gültigen, d. i. für jeden Menschen geltenden Symbole; als Traumwünsche kämen nur physisch-somatische Wünsche in Betracht, niemals mtellektuelle; Tagträume und Halluzinationen stammen überhaupt nicht aus dem Bereiche des Unbewußten. Auch führt Ravà den Begriff der Dissoziation (Verdoppelung) der Persönlichkeit em, als Teilerscheinung eines der „Verdichtung“ entgegengesetzten Vorganges, der neben diesem im Träume vorkommt.

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