Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save articles in ePub format for your eBook reader…

PEP-Web Tip of the Day

To save an article in ePub format, look for the ePub reader icon above all articles for logged in users, and click it to quickly save the article, which is automatically downloaded to your computer or device. (There may be times when due to font sizes and other original formatting, the page may overflow onto a second page.).

You can also easily save to PDF format, a journal like printed format.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Freud, A. (1928). Zur Theorie der Kinderanalyse: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 3. September 1927. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):153-162.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):153-162

Zur Theorie der Kinderanalyse: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 3. September 1927

Anna Freud

Meine Damen und Herren!

Wenn Sie auf diesem Kongreß gleich drei Vorträge über Kinderanalyse zu hören bekommen, anstatt, wie bisher üblich, nur einen, so ist das nur ein Anzeichen dafür, wieviel Raum dieses Thema im Laufe der letzten Jahre innerhalb der Internationalen Vereinigung für sich gewonnen hat. Ich meine, die Kinderanalyse erwirbt sich dieses gesteigerte Interesse durch drei Leistungen. Sie bringt willkommene Bestätigungen für die Vorstellungen über das Seelenleben des Kindes, die sich die psychoanalytische Theorie im Laufe der Jahre rückschließend aus den Analysen an Erwachsenen gebildet hat; sie liefert — wie der Vortrag von Frau Klein es eben demonstriert hat — neue Aufschlüsse, Ergänzungen zu diesen Vorstellungen aus der direkten Beobachtung; und sie bildet schließlich die Überleitung zu einem Anwendungsgebiet, das, wie viele behaupten, in der Zukunft zu einem der wichtigsten für die Psychoanalyse werden soll: zur Pädagogik.

Auf dieses dreifache Verdienst gestützt, nimmt sich die Kinderanalyse aber auch allerlei Freiheiten und Selbständigkeiten heraus. Sie verlangt nach einer neuen Technik. Diese Forderung wird ihr gerne zugestanden; auch der Konservativste ist bereit einzusehen, daß ein geändertes Objekt geänderte Angriffsmethoden verlangt. So entsteht die Spieltechnik Melanie Kleins für die Frühanalyse, später die von mir vertretenen Vorschläge zur Analyse der Latenzperiode.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.