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PEP-Web Tip of the Day

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Klein, M. (1929). Die Rollenbildung im Kinderspiel. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(2-3):171-182.
    

(1929). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(2-3):171-182

Die Rollenbildung im Kinderspiel

Melanie Klein

Ich habe in einer früheren Arbeit über einige grundlegende Mechanismen des Kinderspieles berichtet, deren Erkenntnis sich mir aus meinen Spielanalysen ergab. Ich hob hervor, daß die dem Spiel zugrunde liegenden spezifischen, in den verschiedensten Darstellungsformen wiederkehrenden Inhalte sich mit dem Kern der Masturbationsphantasien decken und daß eine grundlegende Funktion des Kinderspieles der Abfuhr der Masturbationsphantasien dient. Ich besprach die weitgehende Analogie zwischen den Darstellungsmitteln des Spieles und des Traumes und die Bedeutung der Wunscherfüllung auch für das Kinderspiel. Ich wies ferner auf einen dem Rollenspiel zugrunde liegenden Mechanismus hin. In den folgenden Ausführungen beabsichtige ich, mich mit diesem Mechanismus eingehender zu befassen und auch das Verhältnis zwischen Rollenbildung und Wunscherfüllung an einer Reihe von Beispielen, und zwar verschiedener Krankheitstypen, zu beleuchten.

Beim schizophrenen Kinde kommt es nach meinen bisherigen Erfahrungen zu keinem Spiel im eigentlichen Sinne, sondern zu monotonen Handlungen, von denen der Zugang zum Ubw mühsam zu eröffnen ist. Die sich dann offenbarende, mit diesen Handlungen verbundene Wunscherfüllung besteht vorwiegend in der Negierung der Realität und aus der Hemmung der Phantasien. In diesen extremen Fällen kommt auch keine Rollenbildung zustande.

Meine zu Beginn der Behandlung sechsjährige Patientin Erna, hinter deren schwerer Zwangsneurose nach längerer Analyse eine Paranoia deutlich wurde, ließ mich im Spiele häufig das Kind darstellen, wobei sie zur Mutter oder Lehrerin wurde. Ich sollte dann auf phantastische Art gefoltert und gedemütigt werden.

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