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Lewin, B.D. (1930). Kotschmieren, Menses und weibliches Über-Ich. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):43-56.
    

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):43-56

Kotschmieren, Menses und weibliches Über-Ich

Bertram D. Lewin

I) Die Beziehung zwischen Haut- und Analerotik

Gewisse Befunde, über die ich in dieser Arbeit berichten werde, haben mich veranlaßt, die Beziehung zwischen Haut- und Analerotik zu erforschen. Diese Befunde wiesen darauf hin, daß unter gewissen Umständen die Haut als Ersatzorgan für die Befriedigung von passiv-analen Wünschen dienen konnte, und sie führten mich dazu, die Rolle, welche die Phantasie des Kotschmierens spielen könnte, zu untersuchen. Kurz gesagt, das Kotschmieren schien eine Analogie zu der Koprophagie zu bilden; der Schmiertrieb schien durch dieselben Motive belebt, die der Koprophagie zugrunde liegen, das heißt, durch den Wunsch, ein verlorenes Objekt wieder einzuverleiben.

Um den Weg zu zeigen, auf dem diese Ergebnisse gefunden wurden, berichte ich zuerst ein Bruchstück einer Krankengeschichte.

Der Patient A ist ein junger Mann von schwacher Genitalität, der sich durch die Exhibition seines nackten Körpers erotisch befriedigt. Diese Handlung bildet den unentbehrlichen Vorläufer zu einem lustvollen Koitus, sie ist der weitaus genußreichste Teil des ganzen Aktes. Die Exhibition des Penis hat für ihn wenig Interesse, dagegen kann das bloße Ausziehen der Kleider einen spontanen Orgasmus zustande bringen. Während der Pubertät onanierte er gar nicht, kam aber zum spontanen Orgasmus beim Baden, beim nackten Liegen auf dem Bett und beim Turnen ohne Kleider. Während dieser Zeit beneidete er die Weiber, betrachtete sie als schön, reizend, verlockend usw., weil sie keinen Penis besäßen, und verbarg den Penis zwischen den Beinen, um sein feminisiertes Aussehen im Spiegel zu bewundern. In seinem aktuellen Liebesleben ist er nach femininer Art narzißtisch: Er wünscht, geliebt zu werden und durch seine eigenen persönlichen Reize andere Menschen zu Liebesanträgen zu verlocken.

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