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Mette (1930). Aus den Grenzgebieten: Maeterlinck, Maurice: Die vierte Dimension. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1929.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):282-283.
   

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):282-283

REFERATE

Aus den Grenzgebieten: Maeterlinck, Maurice: Die vierte Dimension. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1929.

Review by:
Mette

Maeterlinck gibt in diesem Buch einen Überblick über die Problemkreise, aus denen der Gedanke an die Existenz der vierten Dimension abgeleitet wurde, und geht dann weiter auf eine Reihe von Folgerungen ein, in denen die letzten metaphysischen Rätsel angeschnitten werden. Für den Psychoanalytiker ist ein nicht sehr umfangreiches Spezialkapitel über „Träume“ von besonderem Interesse. Der Autor beschäftigt sich in ihm mit den prämonitorischen Träumen. Er vertritt die Ansicht, daß die Untersuchung der Traumphänomene „noch nicht über das Stadium der tastenden Hypothesen hinausgekommen“ sei. Dabei wird Freud erwähnt, „für den bekanntlich jeder Traum nur die verschleierte Erfüllung eines verdrängten Wunsches ist“. Freuds Arbeit „Traum und Telepathie“ scheint dem Dichter nicht bekannt geworden zu sein. Seine eigenen Darlegungen beschränken sich darauf, aus einer Anzahl von Beispielen, bei denen sich Geträumtes hinterher annähernd übereinstimmend in der Wirklichkeit wiederholte, auf die tatsächliche Existenz prophetischer Träume zu schließen (ohne die Möglichkeit unbewußter Voraussetzungen in Erwägung zu ziehen). Dabei zitiert er aus Arbeiten von Ernest Bozzano, J. W. Dunnes und Theodore Flournoy und bringt daneben auch einige eigene Träume, auf die ein entsprechendes Wirklichkeitserlebnis folgte.

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