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Bernfeld, S. (1931). Die Krise der Psychologie und die Psychoanalyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(2):176-211.

(1931). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(2):176-211

Die Krise der Psychologie und die Psychoanalyse

Siegfried Bernfeld

Die Zahl der Schulen innerhalb der Psychologie ist in den letzten Jahren so groß geworden, die Unterschiede zwischen ihnen sind so wesentlich, daß man bereits die Frage aufwirft, ob es überhaupt noch eine Psychologie gibt, oder ob man nicht mehrere völlig unabhängige Wissenschaften mit verschiedenen Zielen, Methoden, ja Gegenständen unter einem einzigen Namen anerkennen muß. („Psychology—psychologies“ formuliert man neuestens in Amerika.) Die meisten Psychologen nehmen aber ihren gemeinsamen Namen lieber als Hoffnung auf eine künftige umfassende einheitliche Wissenschaft und deuten mit Bühler den „Turmbau zu Babel“, mit dem der Zustand der heutigen Psychologie vergleichbar erscheint, als die „Aufbaukrise“ ihrer Wissenschaft. Unter diesen Schulen, in dieser „Krise der Psychologie“, nimmt die Psychoanalyse eine Sonderstellung ein. Sie ist die älteste von ihnen und wird doch täglich jünger. Während von der Psychologie, die den Anfängen Freuds zeitgenössisch ist, recht wenig übrig und lebendig blieb — vor allem nichts von ihrem Ideengehalt, von ihren Zielen und Programmen — nähern sich die heutigen Psychologien in einem sehr beträchtlichen Maße den alten Grundpositionen der Psychoanalyse.

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