Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: Books are sorted alphabetically…

PEP-Web Tip of the Day

The list of books available on PEP Web is sorted alphabetically, with the exception of Freud’s Collected Works, Glossaries, and Dictionaries. You can find this list in the Books Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hartmann, H. (1931). Herzberg, Alexander (Berlin): Analyse der Suggestivphänomene und Theorie der Suggestion. Karger, Berlin, 1930, 128 S.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(2):312.
    

(1931). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(2):312

Herzberg, Alexander (Berlin): Analyse der Suggestivphänomene und Theorie der Suggestion. Karger, Berlin, 1930, 128 S.

Review by:
H. Hartmann

Um gegenüber der Vielfältigkeit der Anschauungen über das Wesen der Suggestion einen festen Punkt zu gewinnen, legt der Autor seinen Überlegungen eine detaillierte Analyse einiger Phänomene zugrunde, deren Charakter als Suggestionserscheinungen unbestritten ist (experimentelle Wachsuggestion, Suggestivfrage, therapeutische Suggestion, hypnotische Suggestion). Als Definition der Suggestion ergibt sich: „Eine Äußerung, welche durch ihren Kundgabecharakter die Übernahmefaktoren des Empfängers in dem Grade aktualisiert, daß sie seinen Erfahrungen, kritischen Gewohnheiten, Anschauungen, Gewöhnungen, Strebungen, eventuell den Nachwirkungen rezenter Erlebnisse entgegen die Übernahme der kundgegebenen Stellungnahme erzwingen — eine Definition, die sich in wesentlichen Punkten einerseits mit der von Schilder, anderseits mit der von Erwin Straus deckt. Die Divergenzen der bisherigen Suggestionstheorien erklärt Verf. aus dem Umstande, daß die Autoren aus dem Gesamtbereich der Suggestionserscheinungen bald dies, bald jenes Stück herausgreifen, anderes aber vollkommen ignorieren. Herzbergs eigene Theorie ist viel weniger befriedigend als seine Analyse der zugrundeliegenden Phänomene; u. zw. deshalb, weil er eine Reihe von Faktoren unvereinheitlicht nebeneinanderstellt, ohne den Versuch zu machen, sie nach ihrem strukturellen Stellenwert oder dynamischen Wirkungswert zu ordnen. Aber erst eine derartige Vereinheitlichung würde etwas ergeben, das man mit Recht als eine Theorie der Suggestion bezeichnen könnte. Die Ablehnung einer strafferen Zusammenschau oder Zusammenfassung der Phänomene läßt den Autor auch der streng genetisch-dynamischen Theorie der Psychoanalyse fremd gegenüberstehen (wobei noch im besonderen zu bemerken wäre, daß er den Begriff der Sexualtriebe, wie ihn Freuds Theorie der massenpsychologischen Erscheinungen und der Hypnose zugrundelegt, offenbar nicht in dem Sinne verstanden hat, wie die Psychoanalyse ihn umgrenzt).

H.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.