Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To refine search by publication year…

PEP-Web Tip of the Day

Having problems finding an article? Writing the year of its publication in Search for Words or Phrases in Context will help narrow your search.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Rhan, A. (1932). Erkl√§rungsversuch des Zahneiztraumes. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(1):19-20.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(1):19-20

Erklärungsversuch des Zahneiztraumes

Antonie Rhan

Beim Lesen des Freud schen Buches „Die Traumdeutung“ stoße ich darauf, daß Freud die Zahnreizträume nicht völlig klären zu können meint. Noch beim Lesen fiel mir blitzartig eine Möglichkeit zur Klärung ein, die ich hiermit Berufenen zur Diskussion stelle:

Der Zahnreizträumer war als Säugling ein Daumenlutscher. Freud und seine Schüler haben festgestellt, was das Daumenlutschen dem Kinde bedeutet. Der Volksglaube hat recht, wenn er sagt, daß es einen Sinnenreiz auslöse, dem eine gewisse Befriedigung und Ermattung folge. Sobald das Kind den Daumen im Munde hat, bekommt es dösige Augen. Sehr viele Kinder schlafen nur mit dem Daumen im Munde ein. Es ist zweifellos eine autoerotische Betätigung.

Der Zahnreiztraum könnte eine Erinnerung an diese Zeit sein. Der Säugling hatte keine Zähne; um noch später dieses Lustgefühl in vollem Umfange genießen zu können, muß man sich also die Zähne ausziehen; oder richtiger: Das Daumenlutschen reicht gewiß in die Zeit des Zähnewachsens hinein. Wohl jeder Erwachsene kennt bei Zahnschmerzen den Wunsch, sich möglichst schnell den schlimmen Zahn mit seinen ganzen Schmerzen herauszureißen. Dieser gleiche Wunsch könnte auch schon im Säugling schlummern, wenn er vom Zähnewachsen Schmerzen hat.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.