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Winterstein, A. (1932). Schuldgefühl, Gewissensangst und Strafbedürfnis: Nach einem in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung am 21. Oktober 1931 gehaltenen Vortrage. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):171-182.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):171-182

Schuldgefühl, Gewissensangst und Strafbedürfnis: Nach einem in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung am 21. Oktober 1931 gehaltenen Vortrage

Alfred Winterstein

Die Begriffe „Schuldgefühl“ und „Strafbedürfnis“ stehen seit einigen Jahren im Vordergrunde der psychoanalytischen Diskussion. Freud hat in seiner Arbeit „Das ökonomische Problem des Masochismus“, um die psychologisch anstößige Bezeichnung „unbewußtes Schuldgefühl“ zu vermeiden, den Ausdruck „unbewußtes Strafbedürfnis“ vorgeschlagen, aber in seinem letzten Werke „Das Unbehagen in der Kultur“ zwischen der Bedeutung beider Wörter wieder unterschieden, „die wir“, wie er schreibt, „vielleicht oft zu lose und eines fürs andere gebraucht haben“ (S. 120). In den einschlägigen Arbeiten von Reik und Alexander ist das Hauptinteresse auf das Strafbedürfnis gerichtet, Nunberg hingegen hat als erster in seinem Aufsatz „Schuldgefühl und Strafbedürfnis“ (Int. Ztschr. f. PsA. XII, 1926) eine scharfe Trennung zwischen diesen beiden Benennungen gemacht; auch Reich spricht sich gelegentlich („Über die Quellen der neurotischen Angst“. Ebd.) gegen ihre Gleichsetzung aus.

Wir wollen zunächst einmal versuchen, Klarheit über den Inhalt des Begriffes „Schuldgefühl“ zu gewinnen.

Schuldgefühl ist das Gefühl, schuldig, jemandem etwas schuldig zu sein. Das, was man dem anderen oder der Gesellschaft oder Gott, in letzter Linie den Eltern moralisch schuldet, ist — Liebe.

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