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PEP-Web Tip of the Day

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Jacobssohn, E. (1932). Lernstörungen beim Schulkind durch masochistische Mechanismen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):242-251.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):242-251

Lernstörungen beim Schulkind durch masochistische Mechanismen

Edith Jacobssohn

Für ein Kind, das zu masochistischer Entwicklung disponiert ist, war von jeher die „strenge“ Schule ein gefährlicher seelischer Nährboden. Denn der strenge Lehrer treibt das Kind geradezu in masochistische Reaktionen hinein. Dabei gesellt sich in der Schule zu den Schäden neurotischer Trieb- und Charakterentwicklung noch die Bedrohung der Geistigkeit. Die folgenden Beobachtungen beziehen sich auf solche Störungen der geistigen Entwicklung durch masochistische Mechanismen, die in beiden Fällen durch die häusliche Erziehung verschuldet und in die Schule übertragen wurden.

Die beiden sieben und neun Jahre alten Knaben kamen hauptsächlich wegen phobischer Symptome in Behandlung. Die Kinder waren in ihrer Persönlichkeit ganz verschieden entwickelt: Kurt, der jüngere, ein zartes, phantastisches Kind, dem die Angst auf der Stirn geschrieben stand, Heinz, der ältere, ein vitaler, stämmiger Draufgänger, der seine Ängste durch doppelte Kampfbereitschaft zu überwinden suchte. Während der kleine Kurt ein ganz inaktives, introvertiertes Kind war, das sich nur in Phantasien auslebte, stand Heinz der Welt mit offenen Augen gegenüber, hatte Freude an Raufereien, Jungensspielen und praktischen Beschäftigungen wie Basteln und Malen. Bei beiden Kindern klagten die Eltern über große Schulschwierigkeiten: die Kinder kämen trotz ihrer Intelligenz nur knapp mit, da sie im Lernen lustlos, unkonzentriert, ewig zu anderen Einfällen bereit, besonders zerfahren beim Rechnen und Schreiben seien. Während Kurt sehr gern und viel las, hatte Heinz zu Anfang der Analyse auch daran noch wenig Freude.

Die

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