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Misch-Frankl, K. (1932). Aus den Grenzgebieten: Wickes, F. G.: Analyse der Kinderseele. Julius Hoffmann, Stuttgart. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):252.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):252

REFERATE

Aus den Grenzgebieten: Wickes, F. G.: Analyse der Kinderseele. Julius Hoffmann, Stuttgart

Review by:
K. Misch-Frankl

Die Verfasserin, die auf dem Boden der Jungschen Lehre fußt, versucht an Hand von zahlreichen mehr oder weniger durchgeführten Analysen von Kindern und Jugendlichen einen Einblick in das kindliche Seelenleben zu geben. Das Buch zeigt eine überaus liebevolle, gütige Art, mit Kindern umzugehen, und betont immer wieder, daß ein volles Verständnis der kindlichen Psyche nur bei völliger Kenntnis der eigenen Affekte und Reaktionsweisen möglich ist. Es wird ausgeführt, daß in den meisten Fällen eine Behandlung neurotischer Reaktionen des Kindes bis zum Alter von sechs bis acht Jahren kaum möglich ist, ohne eine Analyse der Eltern vorzunehmen. Das Kind reagiere mit seinem Unbewußten auf das Unbewußte der Eltern und gerate in Unsicherheit und Angst, wenn die Beziehungen der Eltern untereinander gestört sind. Manchmal genüge es schon, wenn die Eltern sich über ihre eigenen Schwierigkeiten klar werden und dem Kinde offen davon Mitteilung machen können. Nach Jung teilt die Verfasserin die Kinder in extro- und introvertierte Typen ein, bei denen jeweils das Denken, das Fühlen, das Empfinden oder das Intuieren vorherrschen könne. Man müsse bei jedem Kinde versuchen, die unterdrückte Sphäre zu ihrem Recht kommen zu lassen und dürfe vor allen Dingen nie den Fehler machen, die Intelligenz eines Kindes aus seinem Verhalten in der Schule allein zu beurteilen, sondern sich erst über den Typ des Kindes klar werden.

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