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J., E. (1932). Schjelderup, Harald K.: Psychologie. (Berlin, Walter de Gruyter & Co., 1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):253.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):253

Schjelderup, Harald K.: Psychologie. (Berlin, Walter de Gruyter & Co., 1928)

Review by:
E. J.

Der Verfasser ist Professor der Psychologie an der Universität Oslo. Da die Psychoanalyse bisher in die nördlichen Länder noch nicht recht eingedrungen ist, so hat es eine gewisse Bedeutung, wenn ihr in diesem Buch beträchtliche Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Das Buch, dem man anmerkt, daß es von kundiger Hand geschrieben ist, zerfällt in vier Teile: 1. Ursprüngliche Anlagen (der Seele: Sinne, Triebe usw.). 2. Die mnemischen Funktionen (Vorstellungen, Gedächtnis, Gefühle). 3. Die Persönlichkeit und ihre Konflikte. 4. Die praktische Anwendung der Psychologie.

Im dritten Teil wird die Theorie der Komplexe in Verbindung mit den Problemen des Gefühls beschrieben, und der Verfasser verteidigt Freuds Methode der freien Assoziation gegen die Kritik, daß solche Assoziationen immer schließlich zu einem Komplex führen müssen, auch wenn er gar keine Beziehung zum Ausgangspunkt habe. Der Verfasser — oder vielleicht auch nur der Übersetzer — verwendet das Wort „unterbewußt“ an Stelle von „unbewußt“, bemerkt aber ausdrücklich, daß es sich dabei um etwas Dynamisches handle.

Im größten Teil des dritten Abschnittes kommen psychoanalytische Themen zur Sprache: Ich-Ideal, Verdrängung, Sublimierung, Flucht in die Krankheit, Träume, Symbolik, Abwehrmechanismen — alle diese Probleme werden in einer angemessenen, wenn auch, wie es hier unvermeidlich ist, sehr zusammengedrängten Weise abgehandelt.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit der Anwendungsmöglichkeit der Psychologie auf Medizin, Pädagogik, Recht und Wirtschaft. Die erste dieser Unterabteilungen beschäftigt sich ausschließlich mit Suggestion und Psychoanalyse. Auch in der zweiten beschränkt sich der Verfasser fast völlig auf die Psychoanalyse, führt aber in diesem Zusammenhange nur Pfisters Arbeiten an und scheint die Arbeiten von Melanie Klein und Anna Freud gar nicht zu kennen.

Das Buch, das im Jahre 1928 veröffentlicht wurde, ist von Herrn Dr. Grünberg, Berlin, übersetzt worden.

E. J.

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