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Reich, A. (1932). Dreikurs, Rudolf: Seelische Impotenz. S. Hirzel, Leipzig 1931. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):256-257.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):256-257

Dreikurs, Rudolf: Seelische Impotenz. S. Hirzel, Leipzig 1931

Review by:
Annie Reich

Der Autor stellt die individualpsychologische Auffassung der Impotenz dar und versucht, sich ernsthaft mit allen andern Auffassungen, vor allem mit der psychoanalytischen, auseinanderzusetzen. Nach Adler gibt es dreierlei Grundlagen für Impotenz.

1.   Die Überzeugung: ich bin kein Mann, werde meine Überlegenheit nicht beweisen können. Ihr entspringen alle Sexualstörungen, die die Aufgabe haben, dem Kampf mit dem Partner auszuweichen und den Partner zu entwerten. Dies ist auch die Grundlage aller Perversionen, der Homosexualität, des Sadismus usw.

2.   Die Angst vor der sexuellen Hingabe; man fürchtet, dadurch dem Partner zu nahe zu kommen, ihn nicht überwinden zu können. Hieraus entsteht die Impotenz gerade geliebten Partnern gegenüber, z. B. bei der Ehefrau. Hierher gehört auch Einsamkeit, übermäßige Onanie usw.

3.   Die Angst vor der Sexualität überhaupt, weil die Sexualität als etwas Gefährliches und Erniedrigendes erlebt wurde; so bei später frigiden Frauen, die in der Sexualität die Ursache für die soziale Erniedrigung der Frau sahen, oder bei Knaben, die von älteren Schwestern in oft schmerzhafter Weise verführt wurden.

Diese dritte Grundlage hat enge Beziehungen zu den analytischen Beobachtungen über genitale Traumen und Kastrationserlebnisse überhaupt, die die analytische Theorie als eine Hauptursache sexueller Störungen ansieht.

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