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Schmideberg, M. (1932). Devine, Glover, Gillespie, Klein, Payne: The Psychotherapy of the Psychoses. The British Journal of Medical Psychology. Vol. X. 1930. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):263-264.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(2):263-264

Devine, Glover, Gillespie, Klein, Payne: The Psychotherapy of the Psychoses. The British Journal of Medical Psychology. Vol. X. 1930

Review by:
M. Schmideberg

Die vorliegenden Vorträge wurden in einer Versammlung der psychiatrischen Sektion der Royal Society of Medicine und der medizinischen Sektion der British Psychological Society gehalten.

Edward Glovers Arbeit enthält auch für den Analytiker manches Lehrreiche. Bei der Therapie der Melancholie, so führt er aus, sei es wichtig, die nahende Depression aus kleinen Anzeichen zu erraten und zu ermöglichen, daß der Konflikt zwischen Über-Ich und Ich in die Außenwelt verlegt werde, indem das Ober-Ich auf den Analytiker projiziert wird. Gelingt dies nicht, so müsse der Analytiker sich darauf beschränken, das Über-Ich zu mildern und das Ich zu stärken, indem er das akuteste und unmittelbarste sadistische Material erfaßt und deutet. Das Verständnis der Dementia praecox und der Paranoia sei durch Charakteranalysen wesentlich gefördert worden. Diese lehrten, daß die Schwierigkeit nicht in der mangelnden positiven, sondern im Überwiegen der negativen Übertragung liege. Heute begnügen wir uns nicht mehr mit der Erklärung, der Patient sei zu „narzißtisch“, sondern wir analysieren die negative Übertragung und versuchen die latente Angst und das Schuldgefühl abzubauen. Die Unzugänglichkeit des Psychotikers liege aber nicht nur an seiner Unfähigkeit zur positiven Übertragung (neben einer häufig gesteigerten negativen Übertragung), sondern auch an unserer eigenen, dem Selbstschutz dienenden Unfähigkeit, sich ihm wirklich zu nähern.

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