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Wulff, M. (1932). Über einen interessanten oralen Symptomenkomplex und seine Beziehung zur Sucht: Vortrag in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft, am 12. April 1932. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):281-302.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):281-302

Über einen interessanten oralen Symptomenkomplex und seine Beziehung zur Sucht: Vortrag in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft, am 12. April 1932

M. Wulff

Die Erscheinung, um die es sich im folgenden handelt, besteht aus einem Komplex von Symptomen, die immer gleichzeitig oder in bestimmter Reihenfolge auftreten und die, soweit ich sehe, noch nie beschrieben worden sind. Meine erste Beobachtung dieses Symptomenkomplexes liegt schon beinahe sechzehn Jahre zurück. Seitdem konnte ich drei weitere Fälle dieser Art beobachten, ferner in der letzten Zeit schließlich noch zwei Fälle, die die in Frage kommenden Erscheinungen in schwacher Ausprägung zeigten. Von diesen beiden Fällen war einer männlichen Geschlechts, alle anderen waren Frauen. Die Schilderung des Zustandes, in dem dieser Symptomenkomplex besonders klar zum Vorschein kommt, will ich nun wörtlich in der Fassung geben, wie sie mir von einer Patientin, einer zwanzigjährigen Studentin, mitgeteilt worden ist:

Fall A: „Ich esse nicht immer gleichmäßig. Manchmal tritt bei mir ein sonderbarer Seelenzustand auf, und dann esse ich sehr viel. Diesen Zustand nenne ich einen ‚seelischen Verfallszustand eines tief moralisch gesunkenen Menschen‘. Wenn ich nur anfange, viel zu essen, bemächtigt sich meiner eine schlechte Stimmung, tiefe Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, stumpfe Gleichgültigkeit, vollkommene Willenlosigkeit, keine Wünsche, keine Freude.

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