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Liebeck-Kirschner, L. (1932). Ebstein, Erich: Tuberkulose als Schicksal (mit einer Einführung von Georg Gruber). Stuttgart, Ferdinand Enke, 1932. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):402-403.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):402-403

Ebstein, Erich: Tuberkulose als Schicksal (mit einer Einführung von Georg Gruber). Stuttgart, Ferdinand Enke, 1932

Review by:
Lotte Liebeck-Kirschner

Ebstein stellt in pathographischen Skizzen berühmter Männer ausführliches Material darüber zusammen, wie sich Schwindsüchtige aller Zeiten mit ihrer Krankheit abgefunden haben und welche therapeutischen Maßnahmen zu ihrer Heilung getroffen wurden. Er beschränkt sich hierbei auf datenmäßige Feststellungen, die auf eingehendes literarisches Quellenstudium zurückgehen, und auf Wiedergabe eigener Äußerungen der Patienten in Briefen und Gesprächen. Es lag in seiner Absicht, die aus den so rekonstruierten Krankheitsgeschichten gewonnenen Ergebnisse zusammenfassend darzustellen. Nach seinem Tode übernahm Professor Gruber diese Aufgabe. In seiner Einleitung knüpft er, von dem allgemeinen Begriff der Krankheit ausgehend, an die Typenlehre Kretschmers an und kommt zu dem Schluß, daß schwerer Verlauf einer Tuberkulose vorzugsweise bei dem schizothymen Menschenschlag zu finden ist. Er mißt der Konstitution die entscheidende Bedeutung für die Entstehung und den Ablauf der Krankheit bei und sieht das Schicksal des von ihr Befallenen vorwiegend in der gegebenen Konstitution begründet. Die uns als Analytiker interessierende Frage, ob und wie persönliches Lebensschicksal in die Tuberkulose führen oder den Verlauf einer bestehenden Tuberkulose beeinflussen kann, ist nicht angeschnitten. Hier gäbe es noch eine reiche Auswertungsmöglichkeit des Ebsteinschen Materials.

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