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Fenichel (1932). Horney, Karen: Das Problem der Kultur und die ärztliche Psychologie. Der Kampf um die Kultur. Sonderdruck aus: Vorträge des Instituts für Geschichte der Medizin an der Universität Leipzig. Band 4. Leipzig, Thieme, 1931. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):408-410.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):408-410

Horney, Karen: Das Problem der Kultur und die ärztliche Psychologie. Der Kampf um die Kultur. Sonderdruck aus: Vorträge des Instituts für Geschichte der Medizin an der Universität Leipzig. Band 4. Leipzig, Thieme, 1931

Review by:
Fenichel

Der Vortrag, den die Autorin am obengenannten Institut hielt, bringt eine sehr dankenswerte Auseinandersetzung mit den Problemen des Destruktions- und Todestriebes, also mit einem zwar engeren Gebiet, als der Titel vermuten läßt, aber mit einem, das kompliziert und strittig genug ist, und das die Autorin mit ihren sehr lesenswerten Ausführungen gewiß nicht erschöpfen wollte. Sie stellt zunächst fest, daß an der empirischen Grundlage der neuen triebtheoretischen Hypothese Freuds gewiß kein Zweifel ist, nämlich an der Existenz destruktiver Neigungen, auch ohne sexuelle Beimengung, bei allen Menschen. (Auch wir sind damit einverstanden. Die Auffassung, die Analyse habe in letzter Zeit eine „Akzentverschiebung“ zur höheren Einschätzung der pathogenen Rolle von Haß und Rache vorgenommen, ist richtig. Aber zwei kleinere kritische Bemerkungen wollen wir nicht unterdrücken: Erstens erscheint uns die rätselhafte Intensität der Onanieangst gerade hier kein sehr gutes Beweismittel, denn auch ohne ausdrücklich ausgesprochenes Onanieverbot mit Kastrationsdrohung erfährt das Kind mindestens ebenso oft und ebenso sehr von der erziehenden Außenwelt gesetzte Versagungen seiner eigentlich sexuellen wie seiner destruktiven Tendenzen; und spiegelt sich in der Aggression des Über-Ichs gegen das Ich nicht nur die ursprüngliche der Außenwelt gegen das Kind, sondern auch die des Kindes gegen die Außenwelt, so doch gewiß bei der Onanieangst — wie ja auch die folgenden Ausführungen von Frau Horney zeigen — derjenigen, die reaktiv wegen sexueller Versagungen im Kinde entstanden; die Angst entspricht dann nicht nur der unterdrückten Tendenz: Ich möchte die versagenden Erzieher erschlagen, sondern auch der Intensität der nicht abgeführten Libidomenge.

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