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Fenichel (1932). Mayer, A.: Bemerkungen über die Bedeutung des Traums in der Gynäkologie. Münchner med. Woch. 79, 29. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):543.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):543

REFERATE: Aus den Grenzgebieten

Mayer, A.: Bemerkungen über die Bedeutung des Traums in der Gynäkologie. Münchner med. Woch. 79, 29

Review by:
Fenichel

Es ist außerordentlich erfreulich, daß von hervorragender klinischer Seite auf die Bedeutung der Psyche im allgemeinen und der Träume im speziellen für die Pathologie hingewiesen wird. Allerdings müssen uns Psychoanalytikern die Hinweise, die Mayer gibt, recht bescheiden erscheinen. Er begnügt sich damit, zweierlei festzustellen:

1. daß unruhige, lebhafte Träume ein Ausdruck allgemeiner Nervosität und damit ein Anzeichen dafür sein können, daß einzelne gynäkologische Symptome einer allgemeinen Zerrüttung des ganzen Organismus entsprechen, ein Signal, daß man mit manchen Eingriffen (Röntgenkastration, Lumbalanästhesie) vorsichtig sein möge, daß es bei einer bevorstehenden Entbindung psychogene Schwierigkeiten geben werde,

2. daß es morgendlichen Fluor, Leibschmerzen, Blasenreizerscheinungen gibt, als deren Ursache sich vorangegangene sexuelle Träume nachweisen lassen. Es handle sich um Frauen, die auf sexuelle Erregung pathologisch reagieren, gleichgültig, ob diese Erregung bei einem realen Erleben oder nur bei einem Traum auftrat. Ebenso gebe es Kreuzschmerzen nach Angstträumen: „Es sieht so aus, als ob hier die Kreuzschmerzen … ein Ermüdungssymptom infolge der schweren Traumarbeit darstellen.“

Kein Zweifel, daß diese Feststellungen richtig sind. Wir würden nur gerne mehr darüber wissen. Freud wird in dieser Arbeit nicht zitiert.

Fenichel

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