Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly go to the Table of Volumes from any article…

PEP-Web Tip of the Day

To quickly go to the Table of Volumes from any article, click on the banner for the journal at the top of the article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Fenichel (1932). Neugarten, Herrmann: Von der Psychoanalyse zur Psychognosis. Zentralbl. f. Psychoth. u. i. Grenzg. V, 3. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):545-546.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):545-546

Neugarten, Herrmann: Von der Psychoanalyse zur Psychognosis. Zentralbl. f. Psychoth. u. i. Grenzg. V, 3

Review by:
Fenichel

Das gesamte Wirken der Psychoanalyse bemüht sich, das psychische Geschehen naturwissenschaftlich zu erfassen. Sie stellt sich damit in Gegensatz zu allen jenen Psychologien, die die psychischen Erscheinungen als etwas allem Biologischen qualitativ entgegengesetztes „Metaphysisches“ auffassen, das nur „erfühlt“, nicht aber mit „nüchterner“ naturwissenschaftlicher Forschung eingefangen werden könnte. Dieses Wirken der Psychoanalyse wird gerechtfertigt durch ihre Erfolge, durch den Aufbau der psychoanalytischen Psychologie. Wenn nun manche Autoren bei der Verteidigung alter metaphysischer, bezw. religiöser Ansichten psychoanalytische Terminologie benützen, so ändert das nichts daran, daß die Psychoanalyse schon ihre Existenz und jedes einzelne Forschungsresultat als ein Argument gegen jene Ansichten betrachten muß, und daß sie auch mit der psychoanalytisch eingekleideten Metaphysik oder Religion nichts anderes anfangen kann, als was sie sonst mit Metaphysik und Religion anfängt: sie, insoferne sie sich in der Seele des Einzelmenschen abspielen, zum Gegenstand ihrer wissenschaftlichen Forschung zu nehmen.

Die tiefsten Schichten der Seele sind nach Neugarten „metaphysisch“ und der Psychologie unzugänglich, besonders die Erlebnisse der Schuld und des Soll. Das wird etwa so bewiesen: Weil manches Ichideal dem Vorbild des Vaters gleicht, manches gerade dem Gegensatz des Vaters entspricht, so meint Neugarten: „Ob das Kind nun die Identifizierung oder Differenzierung wählt, hängt ganz von seiner eigenen Persönlichkeitsstruktur ab.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.