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Fenichel (1932). Brill, A. A.: The Sense of Smell in the Neuroses and Psychoses. The Psa. Quarterly I., I.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):546-547.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):546-547

REFERATE: Aus der psychoanalytischen Literatur

Brill, A. A.: The Sense of Smell in the Neuroses and Psychoses. The Psa. Quarterly I., I.

Review by:
Fenichel

Freud hat an mehreren Stellen darauf hingewiesen, daß der Geruchsinn beim Menschen einer mit dem aufrechten Gang zusammenhängenden biologischen Verdrängung zufolge seine Bedeutung an die andern Sinne abgetreten hat. Ist das richtig, so muß die Orientierung nach Geruchswahrnehmungen bei allen Gelegenheiten, wo archaische psychische Schichten wieder lebendig werden, wieder hervortreten, also einerseits beim Kinde, anderseits bei Neurotikern und Psychotikern. Das ist nun auch tatsächlich der Fall. Brill hat sehr recht, wenn er sich darüber wundert, daß diese interessante Tatsache in unserer Literatur bisher nur wenig Beachtung gefunden hat. (Als rühmliche Ausnahme wird Daly zitiert.) Die vorliegende Arbeit will diese Lücke ausfüllen, und wenn wir Brill, der schreibt: „Aber ich fand in der Literatur keine Neurose oder neurotische Störung, die sich direkt um den Geruchsinn gedreht hätte“, auch verschiedene solche Krankengeschichten nennen könnten (Ref. erinnert sich da u. a. an einen ganz besonders interessanten einschlägigen Fall von Oberndorf, auch seine eigene Arbeit über „Respiratorische Introjektion“ gehört zum Teil in diesen Zusammenhang), so ist es doch ein sehr dankenswertes Verdienst von Brill, so vielfältiges Material zu diesem Thema gesammelt und überzeugend interpretiert zu haben. Dieses Material läßt keinen Zweifel daran, daß die Geruchsorientierung nicht nur für die kindliche Analerotik, sondern für die kindliche Sexualität überhaupt wichtig ist und später mit ihr der Verdrängung verfällt.

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