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Fenichel (1932). Williams, Frankwood E.: Is There a Mental Hygiene? The Psa. Quarterly I, 1.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):547.

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):547

Williams, Frankwood E.: Is There a Mental Hygiene? The Psa. Quarterly I, 1.

Review by:
Fenichel

Der Ausdruck „Mental Hygiene“ meine recht Verschiedenes. Vielfach sei das, was unter diesem Namen betrieben werde, „soziale Psychiatrie“. Diese sei zwar wichtig, aber doch etwas anderes als seelische Hygiene. Viele Psychiater, Nervenärzte, „social workers“ jeder Art, Pädagogen usw. spüren, daß sie bei ihrer Tätigkeit heute noch fehlende Richtlinien hygienischer Art brauchten, aber auch diese aus der Praxis erwachsende Sehnsucht sei etwas anderes als die künstlich ins Leben gerufene „Mental-hygiene“-Bewegung, die trotz der Umwandlungen im allgemeinen Denken über soziale Probleme sich selbst keineswegs umgewandelt habe. Weisungen, wie „Vermeide die Syphilis und du wirst die syphilitischen Psychosen vermeiden!“, „Vermeide Alkohol und du wirst die alkoholischen Psychosen vermeiden!“, „Quäle dich nicht!“, „Erhalte dir stets das Lächeln!“, „Kenne dich selbst!“, „Sieh der Wirklichkeit ins Gesicht!“ und dergleichen seien absolut ungenügend. Eine Erneuerung der Mental hygiene könne nur ausgehen von der Psychoanalyse, der eizigen Wissenschaft, die eine Theorie der Neurosen und Psychosen biete, und die deshalb die einzige sei, die einen Weg zur Prophylaxe finden könne, auch wenn gegenwärtig vielleicht wahre seelische Hygiene noch ganz unmöglich wäre.

Fenichel

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