Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use the Information icon…

PEP-Web Tip of the Day

The Information icon  (an i in a circle) will give you valuable information about PEP Web data and features. You can find it besides a PEP Web feature and the author’s name in every journal article. Simply move the mouse pointer over the icon and click on it for the information to appear.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Sullivan, H.S. (1932). Lorand, Sandor: The morbid Personality. Foreword by A. A. Brill, New York, Knopf 1931. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):550-551.
    

(1932). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):550-551

Lorand, Sandor: The morbid Personality. Foreword by A. A. Brill, New York, Knopf 1931

Review by:
Harry Stack Sullivan

Dies Buch vermehrt die Zahl der dogmatisch vorgetragenen Darstellungen, die so etwas wie „Psychoanalyse für den Allgemeingebrauch“ zum Gegenstande haben. Das Bemerkenswerteste daran ist das Vorwort von Brill — eine maßvolle Erörterung über die Wichtigkeit der Charakterforschung — in Verbindung mit der Vorrede des Autors. Brill bemerkt, daß „die Methode, mit deren Hilfe der Autor die Charakteranomalien zu behandeln versucht, die besondere Aufmerksamkeit des Psychologen, des Soziologen und des interessierten Laien beanspruchen kann“. — Der Autor selbst stellt die Erklärung an den Anfang, daß „dieses Buch sich an die Mitglieder der Ärzteschaft wendet und an solche Laien, denen die Psychoanalyse nicht allzu fremd ist“. Trotz dieser Versicherung findet Referent im Text des Buches eine Menge Befremdendes, das sich auch mit dem Inhalt von Brills Vorwort schlecht verträgt. Überall finden sich Behauptungen, deren Inhalt reichlich unklar bleibt. Dies mag zum Teil wohl auf dem etwas zu weitgehenden Ehrgeiz des Verfassers beruhen, nichts, nahezu gar nichts unerwähnt zu lassen und außerdem auf dem allzu großzügigen Gebrauch, den er von Wendungen wie: „naturgemäß“, „wie wir wissen“, „daher also“, „offenkundig“, „natürlich“ usw. macht. Wir lesen in der Einführung: „Vom Standpunkt des Neurotikers aus erscheint es als eine Ungerechtigkeit, daß unser soziales Leben dank seiner Organisation nur den Gesunden und Befähigten als integrierendes Element anerkennt, während der Schwache automatisch ausgeschaltet wird …“

„… eine kritische und richtunggebende Tendenz in dem Kinde selbst, die der Keim seines Über-Ichs ist“ (S.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.