Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To access “The Standard Edition” of Freud’s work…

PEP-Web Tip of the Day

You can directly access Strachey’s The Standard Edition of the Complete Psychological Works of Sigmund Freud through the Books tab on the left side of the PEP-Web screen.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Meng, H. (1933). Peritz, Georg: Die Nervenkrankheiten des Kindesalters. 2. Auflage 1932. Fischers Medizinische Buchhandlung, Leipzig. 688 Seiten. 178 Abbildungen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(3):455-457.
    

(1933). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(3):455-457

Peritz, Georg: Die Nervenkrankheiten des Kindesalters. 2. Auflage 1932. Fischers Medizinische Buchhandlung, Leipzig. 688 Seiten. 178 Abbildungen

Review by:
H. Meng

Peritz gibt im ersten Teil einen Überblick über den heutigen Stand der Anatomie, Physiologie, Biologie, Psychologie und Vererbungslehre, soweit ihre Ergebnisse für den Kinderarzt wichtig erscheinen, und schildert dann die allgemeine Symptomatologie und Diagnostik der Nervenkrankheiten im Kindesalter. Im zweiten Teil sind eingehend dargestellt die Krankheiten des Gehirns, Rückenmarks, der Nerven außerhalb des Zentralnervensystems, der inneren Drüsen, ferner die Neurosen und Psychosen des Kindesalters. Der Verfasser verfügt über reiche Erfahrungen auf Grund eigener Forschung, vor allem über Konstitutionspathologie und Hormontherapie.

Er geht eigenmächtige und wissenschaftlich noch sehr umstrittene Wege bei der systematischen Einteilung der Krampferkrankungen. Die Epilepsie rechnet er z. B. zu den Endokrinosen.

Für uns ist seine Stellung zu Freud und zu Fragen der Erziehung von Interesse. Schon einleitend betont der Autor, daß man ihm vielleicht manche Einseitigkeit vorwerfen könne, er versuche aber, Freud gerecht zu werden, lehne jedoch seine Therapie für das nervöse Kind ab.

Bei Besprechung der Diagnostik des psychischen Infantilismus weist der Autor auf die psychoanalytischen Anschauungen hin, verwertet sie aber in keiner Weise bei der Therapie. Für die Auffassung der Neurosen hält der Autor die Konzeption der Tiefenperson von Kraus für wesentlich fruchtbarer als Freuds Libidolehre.

Kennzeichnend

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.