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Lewin, B.D. (1934). Analyse und Struktur einer passagèren Hypomanie. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(1):74-84.
    

(1934). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(1):74-84

Analyse und Struktur einer passagèren Hypomanie

Bertram D. Lewin

I

Ich hatte durch einen glücklichen Zufall Gelegenheit, einen hypomanischen Anfall von siebentägiger Dauer zu beobachten, welcher während der Analyse einer Patientin mit vorwiegend hysterischen Symptomen entstand, sich entwickelte und wieder zurückging. Die ursprünglichen Symptome waren vor allem eine auffallende Lichtscheu und Empfindlichkeit gegen Geräusche. Der hypomanische Anfall trat erst nach einem Monat analytischer Behandlung ein. Um diese Episode verständlich zu machen, gebe ich zunächst eine kurze Darstellung der wichtigsten anamnestischen Tatsachen.

Die Patientin war unverheiratet, Anfang der Dreißig, in einer puritanischen Familie erzogen. Der Vater war ein sanfter, erfolgloser Träumer, die Mutter eine strenge, konventionelle Frau, zu der die Patientin seit langem in offen feindlichen Beziehungen stand. Ein um sechs Jahre jüngerer Bruder, demgegenüber die Patientin zärtlich aber auch herrschsüchtig war, vervollständigte die Familie. Die wichtigsten Tatsachen ihres infantilen Sexuallebens werden bei der Darstellung ihrer passagèren Hypomanie erwähnt werden. Die Masturbation hatte sie niemals aufgegeben; während ihrer Vorpubertät und Pubertät hatte sie sich unverhüllten sexuellen Spielen und Phantasien hingegeben. Dazu gehörten Vergewaltigungs- und Dirnenphantasien, aber auch Phantasien vom Koitus mit dem Bruder und ein Traum von einem Sexualerlebnis mit dem Vater.

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