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Meng, H. (1934). Das Problem der Organpsychose: Zur seelischen Behandlung organisch Kranker. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(4):439-458.

(1934). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(4):439-458

Das Problem der Organpsychose: Zur seelischen Behandlung organisch Kranker

Heinrich Meng

I

Meine Beobachtungen über seelische Behandlung organisch Kranker erstrecken sich über zwölf Jahre zurück; es wurden nur solche organisch Kranke ausgewählt, bei denen andere Verfahren versagt hatten. Die psychische Behandlung wurde als Nothilfe eingesetzt, ähnlich wie oft der chirurgische Eingriff. Wenn die innere Medizin versagt oder Lebensgefahr droht, setzt man manchesmal gerne schärfere Waffen ein. Auch kommt es vor, daß man dann sich mehr auf die Selbsthilfe des Kranken verläßt. Beides scheint mir im psychoanalytisch fundierten Vorgehen vereint.

Die Kranken waren von anderer Seite, Ärzten oder Kliniken, durchuntersucht und vorbehandelt. Die Diagnosen lauteten u. a.: Chronisches, rezidivierendes Magen- und Darmgeschwür, Gallenblasenleiden mit Beschwerden, die nach Exstirpation der Gallenblase unverändert weiterbestanden, chronische Bluterkrankung mit Veränderung im roten Blutbild, rezidivierende Bindehaut- und Hornhauterkrankung, Störung im vegetativen System und in der inneren Sekretion, wie Schilddrüsenerkrankung und Magersucht. Die Zahl ist klein, etwa 16, bei denen verwertbare Beobachtungen gemacht wurden. Bei zwei Dritteln derselben darf man von einem Erfolg sprechen, wobei die Beurteilung mindestens zwei Jahre nach Abschluß der Behandlung erfolgte. Ob eine derart als Nothandlung unternommene und nur als solche indizierte Behandlung erfolgreich sein würde, war von vornherein nicht zu beurteilen.

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