Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of this article…

PEP-Web Tip of the Day

When there are translations of the current article, you will see a flag/pennant icon next to the title, like this: 2015-11-06_11h14_24 For example:

2015-11-06_11h09_55

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are published translations of the current article.  Note that when no published translations are available, you can also translate an article on the fly using Google translate.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Bálint, M. (1935). Das Endziel der psydioanalytischen Behandlung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 21(1):36-45.
    

(1935). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 21(1):36-45

Das Endziel der psydioanalytischen Behandlung

Michael Bálint

Man kann die psychoanalytische Behandlung getrost als einen natürlichen Entwicklungsgang im Patienten beschreiben. Wenn ich also nach dem Endziel unserer Therapie frage, so meine ich nicht einen vorgeschriebenen Endzustand, welcher aus irgendwelchen philosophischen, religiösen, moralischen, soziologischen oder auch biologischen Prämissen abgeleitet wurde und nunmehr fordert, daß ein jeder Mensch nach seinem Muster zu „gesunden“ habe. Ich frage vielmehr: Genügt schon unsere klinische Erfahrung, das Endziel oder wenigstens die Schlußrichtung dieser natürlichen Entwicklung zu definieren?

Am brauchbarsten für diese Untersuchung ist eine bestimmte Art von Fällen. Ich denke an solche Patienten, welche — wie der berühmte Wolfsmann von Freud — die Analyse mit einem Teilresultat abschließen, um nach Jahren die Behandlung eventuell bei einem anderen Analytiker fortzusetzen. Die wieder aufgenommene Arbeit bietet eine sehr günstige Gelegenheit, die damals nicht erledigten Hindernisse neuerlich zu untersuchen, und bringt eventuell durch die Heilung auch den Beweis, daß die Gesundung damals tatsächlich an diesen Hindernissen gescheitert war.

Ein solcher Fall hat mich zuerst vor das Problem gestellt, wodurch unsere Patienten gesund werden, was das eigentliche Endziel der psychoanalytischen Behandlung sei. Da der Fall sonst nichts Interessantes bietet, sei hier nur das für unsere Fragestellung Wichtige mitgeteilt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.