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Bálint, M. (1935). Zur Kritik der Lehre von den prägenitalen Libidoorganisationen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 21(4):525-543.
    

(1935). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 21(4):525-543

Zur Kritik der Lehre von den prägenitalen Libidoorganisationen

Michael Bálint

Nach der heutigen Theorie über die infantile Sexualentwicklung, deren erste Fassung erst in der 3. Auflage der „Drei Abhandlungen“ von Freud im Jahre 1914 (1) erschienen ist, verlaufen die beiden Entwicklungsreihen — die der sexuellen Ziele und die der sexuellen Objektbeziehungen — einander parallel. Es wird dabei nicht ausdrücklich betont, sondern nur stillschweigend angenommen, daß die biologische Natur des gerade führenden Partialtriebes, dessen Befriedigung zu seiner Zeit eben am wichtigsten ist, weil er die größte Lust gewährt, die Form der Objektbeziehungen des Kindes eindeutig bestimmt. Das Hauptgewicht wurde demnach auf die wechselnden Triebziele, bzw. Triebquellen, also auf das Biologische gelegt. Die Frage, warum und wie diese führenden Triebe einander ablösen, wurde von seiten der Psychologie nie ernstlich aufgeworfen, folglich auch nie untersucht. Auch in dieser Hinsicht war unsere Theorie unverkennbar bestrebt, die Aufgabe von sich abzuwälzen und die Erklärung von der Biologie zu erwarten. Dieser Tendenz entsprang auch mein Dresdner Vortrag (2). Unser Sprachgebrauch steht unter demselben Einfluß; wir sprechen nicht nur vom Primat der oralen, analen, bzw. genitalen Partialtriebe, sondern auch von oraler, analer und genitaler Liebe.

Diese Parallelität wird dadurch etwas durchbrochen, daß vor dieser Entwicklungsreihe noch ein Stadium angenommen wird, welches polymorph-pervers genannt wurde.

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