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Riviere, J. (1936). Zur Genese des psychischen Konfliktes im frühen Lebensalter. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(4):487-512.

(1936). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(4):487-512

Zur Genese des psychischen Konfliktes im frühen Lebensalter

Joan Riviere

Ich will in dieser Arbeit eine kurze allgemeine Darstellung der frühesten psychischen Entwicklungsprozesse des Kindes versuchen, d. h. in erster Linie der Probleme der oralsadistischen Triebregungen und der ihnen zugehörigen Ängste. In diesem Zusammenhang berücksichtige ich sodann die vom frühen kindlichen Ich gegen diese Triebregungen angewendeten grundlegenden Abwehrmechanismen, insbesondere die Funktionen der Projektion und Introjektion auf dieser Entwicklungsstufe.

Allem Anschein nach wird durch das vollere Verständnis der Wirksamkeit dieser Faktoren in den ersten (zwei bis drei) Lebensjahren die ganze Entwicklung in ein neues Licht gerückt, das geeignet ist, das Dunkel aufzuhellen, in dem bisher noch die früheste Ichentwicklung sowie der Ursprang des Über-Ichs und deren Beziehung zur infantilen Sexualität und zur Libidoentwicklung lagen. Jeglicher Anspruch, den die Psychoanalyse erheben kann, daß sie die Struktur des Ichs beim Erwachsenen und beim älteren Kinde versteht, schließt notwendigerweise die Voraussetzung ein, daß sie die Ichentwicklung auch bis zu ihren frühesten Wurzeln zurückzuverfolgen vermag. Größeres Verständnis der Ängste und Abwehrmaßnahmen, die sich im Ich als eine Folge der frühesten Objektbeziehungen entwickeln, muß deshalb für die gesamte analytische Arbeit von besonderer Bedeutung

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Copyright © 2017, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

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