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Strachey, J. (1937). Zur Theorie der therapeutischen Resultate der Psychoanalyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(1):68-74.
    

(1937). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(1):68-74

Zur Theorie der therapeutischen Resultate der Psychoanalyse

James Strachey

Ich möchte gleich damit beginnen, das Feld abzugrenzen und Ihre Aufmerksamkeit auf den eigentlichen Gegenstand unserer Diskussion zu konzentrieren: Welchen Charakter haben die therapeutischen Ergebnisse der Psychoanalyse? Und wie werden solche Resultate zustandegebracht? Nun, wir alle wissen, es gibt Psychotherapeuten, die ganz andere Techniken anwenden als die Psychoanalyse — Methoden wie Suggestion, Beruhigung oder Abreagieren —, und wir meinen, daß die durch solche Methoden erzielten Resultate auch von den durch Psychoanalyse erreichten ganz verschieden sind. Diese Behandlungsmethoden sind natürlich aus unserer heutigen Diskussion ausgeschaltet. Ich möchte aber zunächst mehr als das ausschalten. Es scheint äußerst wahrscheinlich, daß im Verlauf der vielen Monate oder Jahre einer Analyse einige, vielleicht auch alle der eben erwähnten Verfahren (Suggestion, Beruhigung, Abreagieren) in der komplizierten Beziehung zwischen Analytiker und Patienten eine gewisse Rolle spielen. Nichtsdestoweniger schlage ich vor, für den Moment die Annahme gelten zu lassen, daß diese Verfahren in einer Analyse nur als unwesentliche Episoden vorkommen, wenngleich — zumindest für eines dieser Verfahren — bald eine Einschränkung notwendig sein wird. Ich werde sie also beiseite lassen und mich unverzüglich jenen Merkmalen der Psychoanalyse zuwenden, die gleichermaßen charakteristisch und einzigartig sind.

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