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Fenichel, O. (1937). HORNEY, KAREN: The Problem of the Negative Therapeutic Reaction. Psa. Quarterly, V, 1.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(2):321-322.

(1937). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(2):321-322

HORNEY, KAREN: The Problem of the Negative Therapeutic Reaction. Psa. Quarterly, V, 1.

Review by:
O. Fenichel

Die „negative therapeutische Reaktion“ erweist sich meist als spezielles Symptom eines allgemeiner gekennzeichneten neurotischen — nämlich masochistischen — Charakters. Auffallend sei, daß oft die Verschlimmerung als Reaktion auf eine teillösende Deutung nicht unmittelbar auftritt, sondern der Patient — wie zu erwarten — zunächst mit einer gewissen Erleichterung antwortet, die er dann nur unter Entwicklung von verschieden starken und verschieden in Erscheinung tretenden aggressiven Regungen wieder unterdrückt, um die Verschlimmerung zutage treten zu lassen.

Eine richtige Teildeutung könne bei masochistischen Charakteren auf fünferlei Weise unerwünschte Folgen haben: 1. Die Deutung kann vom Patienten als ein Beweis der Überlegenheit des Analytikers erlebt werden. Das hängt mit der enormen Rolle des „Konkurrenzkampfes“ unter den heutigen Kulturbedingungen zusammen, die von Adler erkannt, aber nicht genetisch verstanden wurde. Manche Menschen müssen ihr Selbstgefühl in besonderer Weise ständig durch Vergleiche mit anderen regulieren, bringen dann große Mengen von Aggressionen in solcher Regulierung unter und benutzen dies zu immer wieder erneuten Versuchen, mit bestimmten infantilen Ängsten nachträglich fertig zu werden. 2. Die Deutung kann als narzißtische Kränkung, als Nachweis der eigenen Inferiorität erlebt werden. Alle Menschen wollen gelobt und bewundert werden. Bei manchen aber ist diese narzißtische Bedürftigkeit so groß, daß alles, was nicht uneingeschränkte Anerkennung ist, kränkt, auch schon die Feststellung, daß sie in einem Konflikt stehen, Angst haben, o. dgl. 3. Die Deutung, resp.

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