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Fenichel, O. (1937). JEFFREYS, HAROLD: The Unconscious Significance of Numbers. Int. Journal of PsA., XVII/2.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(3):450-451.

(1937). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(3):450-451

JEFFREYS, HAROLD: The Unconscious Significance of Numbers. Int. Journal of PsA., XVII/2.

Review by:
O. Fenichel

Die Arbeit ist ein Beitrag zu den schon oft von psychoanalytischer Seite behandelten Problemen der Zahlensymbolik. Gerade Zahlen gelten dem Unbewußten als weiblich, ungerade als männlich. Die „Männlichkeit“ werde offenbar von der Zahl 3 auf höhere ungerade Zahlen verschoben. Daß der Zahl 5 im allgemeinen keine besondere magische Bedeutung zukommt, will der Autor dadurch erklären, daß eine Verschiebung der phallischen Qualität von 3 auf 5 deshalb nicht erfolgen könne, weil die Zahl 5 an die fünf Finger und damit in Verbindung mit Phallusgedanken an die Masturbation erinnere, weshalb 7 die erste in Betracht kommende Ersatzzahl für 3 sei. Immerhin hätten Pentagramm, fünf zackiger Stern und fünfblättrige Rose phallische Bedeutung, aber Pentagramm, Stern und Rose seien besonders handunähnlich. — Die Zahl 7 wecke urethrale Assoziationen, was der Autor durch Exkurse auf die Gebiete der Astrologie und der Lautsymbolik stützt. — Die Unglücksbedeutung der Zahl 13 sei nicht im christlichen Mythos entstanden, sondern werde an ihm nur exemplifiziert. J. meint, daß die Unglücksbedeutung einer ungeraden Zahl in bezug auf eine Mahlzeit daran denken lasse, daß von drei Menschen immer zwei sich zusammentun könnten, die dann stärker wären als der dritte, und ihn überwältigen und fressen könnten. — Die geraden, „weiblichen“ Zahlen haben weniger spezifische Bedeutungen. — Die Mystik der Primzahlen gehe darauf zurück, daß sie einerseits (ungerade, also) männlich, andererseits (unteilbar, also) unzerstörbar sind. — Vorliebe für Zahlen wie 36, 48, 120, 240 entsprechen der Eigenschaft dieser Zahlen, teilbar und damit auch zusammensetzbar zu sein, so daß an ihnen sadistische, aber auch Wiedergutmachungstendenzen haften.

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