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Fenichel, O. (1937). DANIELS, GEORGE E.: Analysis of a Case of Neurosis With Diabetes Mellitus. Psa. Quarterly, V/4.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(4):576.

(1937). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(4):576

DANIELS, GEORGE E.: Analysis of a Case of Neurosis With Diabetes Mellitus. Psa. Quarterly, V/4.

Review by:
O. Fenichel

Die Arbeit ist eine interessante Studie über einen Patienten mit Diabetes mellitus (und zwar mit jener Spezialform, bei der Symptome von Seiten des autonomen Nervensystems im Vordergrund stehen), vaso-vegetativen Symptomen, Tics, Konversionssymptomen und vor allem Angst und Erotisierung dieser Angst. Bei der Psychoanalyse, die der Autor mit dem Patienten vornahm, zeigte sich ein deutliches Schwanken auch der diabetischen Erscheinungen (sowohl der subjektiven als auch der objektiven, wie Zucker im Urin, Blutzuckergehalt, Insulinschocks) im Zusammenhang mit den Vorgängen in der Analyse. Im Vordergrund standen ein mächtiger aus der Kindheitsgeschichte verständlicher Kastrationskomplex, der sich vor allem in einer unbewußten Angst vor der Erektion — entsprechend einer unbewußten Weiblichkeitsphantasie — manifestierte, was sich besonders deutlich in einem fast suchtartigen Verhalten des Patienten zu seinen Insulinspritzen zeigte, — sowie damit zusammenhängende unbewußte Aggressionskonflikte. Daniels hat den Eindruck, daß Angst und Hyperinsulinismus, Konversionssymptome (Angstbindungen) und Hyperglykämie einander entsprechen. Er geht so weit zu meinen, daß die Analyse, wäre nicht ein vorzeitiger Abbruch notwendig gewesen, möglicherweise auch zur Ausheilung des Diabetes geführt hätte.

Eine der Arbeit angeschlossene Diskussion, an der sich Lewin, Engle, Fliess, Kardiner und Jelliffe beteiligten, läßt erkennen, wie vieles an den Problemen des psycho-physischen Zusammenhanges noch prinzipiell ungelöst ist. Fliess trägt besonders zur Klärung der Begriffsbildung und damit der Problemstellung bei. Kardiner versucht seine bekannte Auffassung der Organneurosen, derzufolge die Symptome der Stauung entsprechen, die eine Folge einer Einstellung oder Abschwächung von Ichfunktionen ist, auf Daniels' Fall anzuwenden. Jelliffe macht auf die tiefe unbewußte Aggressionsneigung aufmerksam, die er jedesmal bei Diabetikern antraf.

O.

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