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PEP-Web Tip of the Day

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Bálint, A. (1939). Liebe zur Mutter und Mutterliebe. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1-2):33-48.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1-2):33-48

Liebe zur Mutter und Mutterliebe

Alice Bálint

Die Beziehung Kind-Mutter stand seit jeher im Mittelpunkte des psychoanalytischen Interesses. Ihre Bedeutung wurde noch erhöht, als es sich notwendig erwies, in der analytischen Durchforschung unserer Fälle regelmäßig bis in die präödipale Zeit vorzudringen. Als die früheste Objektbeziehung, deren Anfänge bis in jene nebelhaften Zeiten reichen, wo die Grenzen von Ich und Außenwelt noch ineinanderfließen, ist sie von höchster praktischer und theoretischer Bedeutsamkeit. Es ist daher nur zu verständlich, wenn sich fast jeder von uns an den Problemen der Mutter-Kind-Beziehung versucht. Mein Beitrag zu diesem Thema ist im wesentlichen ein Versuch der Zusammenfassung, wobei ich nur für den Gesichtspunkt, unter dem die Zusammenfassung durchgeführt wird, einige Originalität beanspruchen kann.

I

Einige klinische Beispiele mögen als Ausgangspunkt dienen. Ich beginne mit einem Fall, in dem die Liebe zur Mutter in einer besonders eigenartigen Weise zum Ausdruck kam. Es handelt sich um eine Patientin, deren Hauptleiden darin bestand, daß sie die Sklavin ihrer Mutter war. Ihre erfolglosen Befreiungsversuche enthüllten sich bald als Enttäuschungsreaktionen, denn in Wahrheit liebte sie ihre Mutter und brachte ungeheure Opfer, um sie zu befriedigen, was ihr jedoch nie gelang. Besonders bemerkenswert war der Umstand, daß die Tochter den völlig unbegründeten Vorwürfen der Mutter vollkommen hilflos gegenüberstand und mit einem ihr selbst unerklärlichen Schuldgefühl reagierte.

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