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Christoffel, H. (1939). Paracelsus' Frieder und Zänker, Conservator und Destructor Naturae: (Historische Notiz zur psychoanalytischen Triebtheorie). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1-2):169-172.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1-2):169-172

MITTEILUNGEN UND DISKUSSIONEN

Paracelsus' Frieder und Zänker, Conservator und Destructor Naturae: (Historische Notiz zur psychoanalytischen Triebtheorie)

Hans Christoffel

Um auf „eine interessante Variante der Theorie unseres alten Empedokles, die ich mit Eros und Destruktion wieder aufgenommen habe” (Freud, Brief 7. XI. 1938) zu kommen, sei vorausgeschickt, daß die Charakteristik des Griechen auch für den 2000 Jahre spätem Paracelsus gelten könnte: „Sein Geist scheint die schärfsten Gegensätze in sich vereinigt zu haben; exakt und nüchtern in seinen … Forschungen, scheut er doch vor dunkler Mystik nicht zurück.” Empedokles lehrt, „daß es zwei Prinzipien des Geschehens im weltlichen wie im seelischen Leben gibt, die in ewigem Kampf miteinander liegen. Er nennt sie φιλία — Liebe und νεĩχος — Streit. Die eine dieser Mächte, die für ihn im Grunde ‚triebhaft wirkende Naturkräfte, durchaus keine zweckbewußten Intelligenzen’ sind, strebt darnach, die Urteilchen der … Elemente zu einer Einheit zusammenzuballen, die andere im Gegenteile will all diese Mischungen rückgängig machen … Den Weltprozeß denkt er sich als fortgesetzte, niemals aufhörende Abwechslung von Perioden, in denen die eine oder die andere der beiden Grundkräfte den Sieg davonträgt …” Dem Weltall spricht Empedokles dieselbe Beseelung zu wie dem einzelnen Lebewesen; eine mystische Auffassung, welche sich mit dem Paracelsischen Einssein von Makro- und Mikrokosmos ziemlich deckt; folgendermassen ist dies im genannten Labyrinthus-Kapitel, das

1) Einem Paracelsus-Kenner, dem persönlich hier zu danken — so wie die derzeitigen Bräuche seines Landes sind — ich nicht wage, bin ich für Hinweis auf das 7.

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