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Blum, E. (1939). JOLOWICZ, ERNST: Praktische Psychotherapie. Max Niehans Verlag, Zürich und Leipzig, 1935, 242 S.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1-2):194-197.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1-2):194-197

JOLOWICZ, ERNST: Praktische Psychotherapie. Max Niehans Verlag, Zürich und Leipzig, 1935, 242 S.

Review by:
E. Blum

Es ist für den Analytiker immer von Interesse zu erfahren, wie andere Psychotherapeuten sich zu ihrem Fach und Beruf einstellen, welche Sinn- und Formgebung die Psychotherapie außerhalb des analytischen Kreises erhält. Dies dürfte auch bei dem vorliegenden Buche der Fall sein, das in Form und Gehalt einen persönlichen und menschlichen Ernst der ärztlichen Hilfeleistung entgegenbringt und sich deshalb wohltuend von schematischen lehrhaften Darstellungen abhebt. „Mehr wie eine Einführung und weniger als ein Lehrbuch,” so charakterisiert der Verf. sein Werk; aber ich denke, mit diesem „weniger” hat es nur an Gehalt gewonnen. Schon anfangs verrät die Darstellung des Verf. die stark psychoanalytisch gefärbte Orientiertheit, die dann auch das ganze Werk durchzieht. Gerade dieser Umstand bedingt es, daß unsere Besprechung aus dem Rahmen einer einfachen Darstellung etwas heraustritt und da und dort zu einer Stellungnahme wird.

Das erste Kapitel des Buches: „Der Kranke und die Diagnose” zeigt in sehr kluger Art die Mißstände auf, zu denen die herkömmliche medizinische Diagnosestellung führt, aus der dann die Behandlung der Krankheit statt der Behandlung des Menschen wird. Insofern gestalten sich Diagnose und Diagnosestellung im Bereich des Psychischen ganz anders (oder sollten es wenigstens) und können nicht der besonders durch die Freudsche Psychoanalyse postulierten Ganzheitsbetrachtung entraten. Allerdings scheint mir die Wesenheit des organischen Leidens nicht so grundverschieden von der des psychischen, wie es der Verf. andeutet, der damit der Ganzheit und Einheit des Krankheitsgeschehens wieder leisen Abbruch tut. Wie die Mehrdimensionalität einer Diagnose erreicht wird, zeigt der Verf. dann ausführlich in einem späteren Kapitel („Die Persönlichkeitsanalyse”). Zunächst schließt Verf. ein ebenso ausgezeichnetes Kapitel über „Die psychotherapeutischen Ziele” seinem ersten an.

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