Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see papers related to the one you are viewing…

PEP-Web Tip of the Day

When there are articles or videos related to the one you are viewing, you will see a related papers icon next to the title, like this: RelatedPapers32Final3For example:

2015-11-06_09h28_31

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are related (including the current one).  Related papers may be papers which are commentaries, responses to commentaries, erratum, and videos discussing the paper.  Since they are not part of the original source material, they are added by PEP editorial staff, and may not be marked as such in every possible case.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hitschmann, E. (1939). Selma Lagerlöf, ihr Wesen und ihr Werk. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):304-332.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):304-332

Selma Lagerlöf, ihr Wesen und ihr Werk

Eduard Hitschmann

I Einleitung

Wenn ich nochmals daran gehe, die Biographie einer berühmten produktiven Persönlichkeit „psychoanalytisch zu ergänzen“, muß ich dankbar anerkennen daß das Buch von W. A. Berendsohn über Selma Lagerlöf mir als vortrefflich dienender Unterbau zur Verfügung stand. Professor Berendsohn hat anerkannt, daß er „der Psychoanalyse sehr viel danke“, aber gleichzeitig erklärt, er glaube, „daß ihre Methode für den Gebrauch der Literaturwissenschaft völlig umgebildet werden muß.“

Wir werden an Selma Lagerlöf zeigen können, daß es sich bei unserer Betrachtung der Entwicklung einer Persönlichkeit keineswegs nur um „das Kindheitserlebnis“ (Berendsohn) oder eine Reihe von Kindheitsreminiszenzen handelt, sondern um eine Rekonstruktion des seelischen Gesamterlebens der Kindheit mit ihren angeborenen Eigenschaften und Trieben samt den seelischen Reaktionen darauf. Dazu kommen all die frühen Eindrücke in Haus und Familie. Die Stellung in der Reihe der Geschwister, das Verhältnis zu ihnen kann nicht unbeachtet bleiben. Wie konnte Berendsohn z.B. die seelischen Reaktionen der kleinen Selma auf ihre Kinderlähmung, ihr Ausgeschlossensein durch Jahre von den Spielen der gesunden Geschwister, nicht mehr ins Kalkül ziehen. Ihr schweres Herz, ihr Neid, der später verleugnet oder vergessen ist, wie kam das Kind darüber weg?

1) Albert Langen, München, 1927.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.