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Grotjahn, M. (1939). SCHMID, GOTTLOB: Die seelische Innenwelt im Spiegel des Traumlebens. Barth, Leipzig, 1937.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):341-342.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):341-342

SCHMID, GOTTLOB: Die seelische Innenwelt im Spiegel des Traumlebens. Barth, Leipzig, 1937.

Review by:
M. Grotjahn

Wer heute, nach Jahrzehnten psychoanalytischer Forschung, noch den Mut hat, seine eigenen Träume in einem Buch zu veröffentlichen, verdient Anerkennung für seine mutige Tat — wobei es dem Psychologen unbenommen bleibt, nach mehr oder weniger offenkundigen Gründen unbewußter Triebbefriedigung zu fahnden. Der Verfasser dieses Berichtes über 11-jährige Beobachtung eigenen “Traumerlebens“, ein Schulrat in Eßlingen, scheint sich seines Mutes nicht sonderlich bewußt geworden zu sein und handelt mehr mit der kindlichen Unbefangenheit eines psychoanalytisch gänzlich Unberührten. In 16 einleitenden Zeilen handelt er in einem Atemzug Anthroposophie, Okkultismus, Psychoanalyse und den Begriff des Unbewußten ab. “Die Lehre von Freud, daß sich im Traum die Erfüllung sexueller Wünsche vollziehe, ist irrig.” Immerhin werden später im Verlauf des Buches analytische Bezeichnungen verwendet, wie Verdichtung und Symbolbildung. Sogar das so sorgsam verdrängte Unbewußte erfährt zum Schluß noch eine Art Anerkennung. Der Inhalt einer vom Verf. selbst gegebenen Zusammenfassung seiner Hypothesen ist kaum zu verstehen. Eine kurze Wiedergabe des hauptsächlichen Inhalts sei mit den eigenen Worten des Verf. versucht: “Der Traum ist eine Gedächtnisleistung, die den Charakter einer Erinnerung verloren hat.” In seiner “Gefühlsseite” stimmt der Traum “genau” mit einem “Urerlebnis” überein, das in den Erlebnissen der letzten 3 Tage zu suchen ist, in seltenen Fällen auch 10 Tage zurückliegen mag — und das einer starken Entstellung unterliegt. Die “Ursache” der Traum Verschleierung ist das Auftreten von Ersatzbildern (Symbolen). Qualitative und quantitative Affektveränderungen sind durch die Ausschaltung des Willens leicht zu verstehen.

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