Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review the bibliography…

PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Fenichel, O. (1939). BISCHLER, W.: Intelligence and Higher Mental Functions. Psa. Quarterly, VI/3.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):345-346.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):345-346

BISCHLER, W.: Intelligence and Higher Mental Functions. Psa. Quarterly, VI/3.

Review by:
O. Fenichel

Die höheren geistigen Funktionen psychoanalytisch untersuchen, kann nichts anderes heißen, als verstehen und beschreiben, wie sie unter dem Einßuß der Außenwelt aus Triebbedürfnissen entstanden und sich gestalteten. Freuds Arbeit “Die Verneinung“ ist in dieser Beziehung mit der Untersuchung der Urteilsfunktion vorangegangen. B. versucht Ähnliches vor allem in bezug auf die Intelligenz. Es gelingt ihm weniger, eine einheitliche Auffassung von der Genese der Intelligenz überhaupt zu entwerfen; seine Ausführungen legen vielmehr dar, was für Triebe und psychische Instanzen an den Intelligenzfunktionen beteiligt sein mögen. Die Fähigkeit, neue Umweltsbedingungen zu meistern, wird als die Fähigkeit beschrieben, nach Störungen der libidinösen Harmonie zwischen Individuum und Umgebung eine dem verlorenen Zustand analoge oder ihn irgendwie ersetzende Situation zu etablieren. Dies aber muß in einer Weise geschehen, die das Ich selbst bereichert, sodaß gleichzeitig die Unabhängigkeit des Ichs und seine Verbundenheit mit der Umgebung gesteigert wird. Dazu sind sowohl primitives intuitives Verstehen als auch rationales analytisches Verstehen als auch schöpferische Phantasie erforderlich. Im ersteren sind besonders Identifizierungen, Einverleibungstendenzen, “haptative” Einstellungen wirksam, aber auch projektive, “synthetische“; die Verbundenheit von Projektion und Introjektion ist dabei eine sehr enge, — Bei der logischen Untersuchung überwiegt dem gegenüber das destruktive Element, indem der Wirklichkeit ihr bunter, lebensnaher, dramatischer Charakter genommen wird, um sie mit Hilfe unaffektiver, rein begrifflicher Methoden zu verstehen; Sado-Masochismus und entsprechende Schuldgefühle überwiegen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.