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Fenichel, O. (1939). DUNBAR, H. FLANDERS: Psychoanalytic Notes Relating to Syndromes of Asthma and Hay Fever. Psa. Quarterly, VII/1.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):346.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):346

DUNBAR, H. FLANDERS: Psychoanalytic Notes Relating to Syndromes of Asthma and Hay Fever. Psa. Quarterly, VII/1.

Review by:
O. Fenichel

Ein Patient und zwei Patientinnen mit Asthma bzw. Heufieber hatten, obwohl sie recht verschiedene Persönlichkeitstypen waren, einige Eigenheiten der Struktur und des Benehmens gemeinsam; dieselben Züge konnten dann auch an einigen nichtanalysierten Asthma- und Heufieberkranken beobachtet werden. Vor allem war charakteristisch die Gleichzeitigkeit eines ständigen Verlangens nach Liebe mit einer Angst vor Erfüllung dieses Verlangens; ein ständiges Hin- und Herpendeln zwischen aktivem und passivem Verhalten, eine besonders hohe Ambivalenz und ein unbewußtes Beschäftigtsein mit sadistischen Phantasien, Bei Heufieber schienen bei weiblichen Patienten männliche Phantasien (Penisneid, Aggressivität), bei männlichen Patienten weibliche Phantasien (Schwangerschaftsgedanken und Phantasien über die Frau als Dulderin und die Frau mit dem Penis) eine besondere Rolle zu spielen. Im Material der Heufieberpatienten erschien immer wieder die Nase, in dem der Asthmakranken immer wieder das Körperganze als Penissymbol. Auffällig war ferner das relativ unentstellte Auftreten von Mord-und Selbstmordgedanken, die Neigung, aggressive Akte in einem gewissen Ausmaß auch wirklich auszuführen, ferner die eindeutig prägenitale Fixierung aller Patienten. Merkwürdig war, daß die Patienten trotz ihres Zwangscharakters keine eigentlichen Zwangssymptome produzierten, zumindest nicht, solange ihre somatischen Symptome auftraten. Endlich erschien ihr Ich in einer charakteristischen Weise schwach und ihr Über-Ich mangelhaft an dasselbe assimiliert.

O.

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