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Fenichel, O. (1939). KRIS, ERNST: Ego Development and the Comic. Int. Journal of PsA., XIX/1.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):349-350.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):349-350

KRIS, ERNST: Ego Development and the Comic. Int. Journal of PsA., XIX/1.

Review by:
O. Fenichel

Kris diskutiert in interessanter Weise die vielen Probleme, die im Bereiche der Psychologie des Komischen noch ungelöst sind. Das Element der Plötzlichkeit der Spannungsbefreiung muß für die Freude am Komischen wesentlich sein. Aber nicht alles, was lachen macht, ist komisch. Auch daß die Freude am Komischen Kind-heitsfreuden wiederbringt, ist zwar wahr, aber keineswegs spezifisch. Auch daß hier — nach der„Witz“-Theorie von Freud — die Betätigung des Primärvorganges im Dienste des Ichs geschieht, ist nicht auf den Bereich des Komischen beschränkt. Immerhin können wir von hier aus die Beziehungen zwischen Komik und den Wortspielen der Kinder verstehen: In beiden Gebieten stellt das Ich, „Funktionslust” erlebend, aktiv Spannungen her, um sie zu überwinden, die es sonst passiv, vielleicht ohne sie beherrschen zu können, über sich ergehen lassen müßte. Komik entspreche oft einem Überlegenheitsgefühl darüber, daß der andere noch nicht in der gleichen Weise gelernt habe, sich der Realität anzupassen, wie man selbst. Menschen, die keinen Sinn für Komik haben, sind solche, die sich mit allen „Nicht-Angepaßten” identifizieren müssen und deshalb nicht über sie lachen können. Im Genuß des Komischen liege das Gefühl eines Triumphes darüber, daß man etwas, was man früher nicht meistern konnte, meistert, sodaß eine frühere Angst überflüssig geworden ist.

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