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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Fenichel, O. (1939). SEARL, M. N.: A Note on the Relation between Physical and Psychical Differences in Boys and Girls. Int. Journal of Ps.A, XIX/1.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):355.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(3):355

SEARL, M. N.: A Note on the Relation between Physical and Psychical Differences in Boys and Girls. Int. Journal of Ps.A, XIX/1.

Review by:
O. Fenichel

Searl warnt zunächst mit Recht davor, zu viel Phantasieinhalte in die Seelenvorgänge des Säuglings hineinzudeuten. Der Geschlechtsunterschied errege jedenfalls nicht von Anfang an das Interesse. Die erste Unterscheidung in der Objektweh differenziere Brust oder Flasche von der übrigen Welt; nach drei Monaten werden bekannte und unbekannte Gesichter unterschieden; von anderen (eigenen und fremden) Körperteilen errege sodann besonders der Finger die Aufmerksamkeit. Wir haben keinen Beweis dafür, daß schon im ersten Lebensjahre dem Penis ein besonderes Interesse zugewendet würde. Wahrscheinlich variiere der Zeitpunkt, in dem dieses Interesse auftritt, sehr stark, und seine Natur hänge dann von der Art der ersten Beobachtungen ab. Wir seien gewohnt, daß der Finger als Penis-Symbol erscheint; genetisch sei es umgekehrt. — Außer dem Penis erwecke auch das Scrotum das Interesse der Kinder beiderlei Geschlechts; Miss Searl konnte bei verschiedenen Kindern darauf bezügliche Phantasien (Scrotum-Brüste) aufdecken. — Der Anblick des Genitales des anderen Geschlechts könne sehr verschieden wirken, und man möge sich diesbezüglich vor Schematisierungen hüten. Oft sei es nicht so, daß der Genitalunterschied allen Gedanken über die Geschlechter zugrunde Hege, sondern so, daß umgekehrt das Kind von der Unsicherheit anderer Unterschiede (etwa der Gesichter) zu Gedanken über die Genitalien als über etwas, wo der Unterschied sicher ist, flieht; es wäre dies eine Art Flucht vom Abstrakten zum Konkreten.

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