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Bergler, E. (1939). Beiträge zur Psychologie der Eifersucht. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):384-397.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):384-397

Beiträge zur Psychologie der Eifersucht

Edmund Bergler

Freud gibt drei Ursachen für das Verhalten des Eifersüchtigen an: die narzißtische Kränkung, die Projektion eigener Untreuewünsche auf das beschuldigte Objekt und die Abwehr unbewußt homosexueller Wünsche auf den Rivalen nach der Formel; „Ich liebe ihn ja nicht, sie hebt ihn.” Freud hebt auch hervor, daß Eifersucht häufig bisexuell erlebt wird, d. h. „beim Mann wird außer dem Schmerz um das geliebte Weib und dem Haß gegen den männlichen Rivalen auch Trauer um den unbewußt gehebten Mann und Haß gegen das Weib als Rivalin als Verstärkung wirksam”.

Ernest Jones hat darauf verwiesen, daß Eifersucht ihren Ursprung eher aus Angst und unbevmßtem Schuldgefühl nimmt als aus der Liebe. Er faßt die Eifersucht als eine Erscheinung auf abnormer und neuropathischer Grundlage auf. „Die Eifersucht zeugt von einem Mangel an Liebesfähigkeit, Mangel an Selbstvertrauen, die, wie sich bei tiefgehender Forschung erweist, aus einem seit der Kindheit nicht überwundenen Schuldgefühl stammen und in der außerordentlichen Abhängigkeit vom geliebten Objekt auf eine Tendenz zur sexuellen Inversion hindeuten.” Die Eifersucht gehe hervor: 1. aus Angst vor Verlust des geliebten Objektes, 2. aus Schamgefühl und Verletzung der Selbstliebe zufolge unbewußten Schuldgefühls, 3. aus Zorn, in dem das eifersüchtige Individuum Schutz findet, in dem es seinen Haß rechtfertigt, da er ihm das Empfinden verleiht, im Recht zu sein und ihm so sein verlorenes Selbstgefühl wiedergibt.

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