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Sterba, R. (1939). Die Problematik des musikalischen Geschehens. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):428-433.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):428-433

Die Problematik des musikalischen Geschehens

Richard Sterba

Wohl war Beethoven im Leben mehr von der verdrossenen Art, aber für gewisse Momente, die er muss genossen haben, beneide ich Ihn doch — ich glaube mehr als irgendeinen anduren Sterblichen. Wie es Raffael und anderen bildenden Künstlern etwa zu mute gewesen let, kann ich nicht wissen; bei den Komponisten weiss man es.

JACOB BURCKHARDT, Brief an Friedrich von Preen, Sylvester 1887.

Gegenstand meiner Untersuchung und spekulativen Betrachtung ist ausschließlich die europäische Musik; aber auch diese nicht als Gesamtphänomen, sondern an ihr nur das thematische Formelement, die Keimzelle unserer musikalischen Gestaltung, und die Zusammenfügung der Themen zu jener musikalischen Gestalt, die wir Satz nennen. Das Tonale und das Rhythmische bleiben dabei außerhalb meiner Betrachtungen.

Was ich Ihnen zunächst mitteile, sind Selbstbeobachtungen, die von geeigneten Personen leicht nachgeprüft werden können. Den Mut zur Hypothese, die ich darauf aufbaue, empfange ich in hohem Maße aus meiner eigenen musikalischen Betätigung, zu der mich eine nicht ganz gewöhnliche Begabung auf dem Gebiete musikalischer Reproduktion befähigt. Aus dem Nachschaffen, das bei der Musik wie in keiner anderen Kunst zur Wirkung des Kunstwerks nötig ist, kann man wohl unmittelbar erleben und verspüren, wie es beim Schaffen zugegangen sein müsse, und meine Theorie über ein Teilgeschehen des musikalischen Prozesses erhebt aus der subjektiven Beobachtung des Erlebens bei der musikalischen Reproduktion den Anspruch, nicht unbegründet zu sein.

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