Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly go to the Table of Volumes from any article…

PEP-Web Tip of the Day

To quickly go to the Table of Volumes from any article, click on the banner for the journal at the top of the article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Christoffel, H. (1939). Einige fötale und frühstkindliche Verhaltensweisen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):447-460.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):447-460

Einige fötale und frühstkindliche Verhaltensweisen

Hans Christoffel

Einer derjenigen Punkte, wo die Psychoanalyse auf ihr „organisches Fundament” (S. Freud) aufgesetzt werden soll, biologische Fundamentalstelle jeder Entwicklungspsychologie, ist der Beginn individuellen Lebens in und außerhalb des Mutterleibes.

Es soll im Folgenden versucht werden, einiges von dem Wenigen unseres Wissens um diese Frühstzeit zusammenzustellen und zu beleuchten. Fötale Verhaltensweisen sind deshalb bedeutungsvoll, weil wir im Laufe seelischer Entwicklung, insbesondere einer Analyse, mit ihrer Reaktivierung zu rechnen haben, mit einer Regression vielleicht eher agierender als phantasierender Art. Mit anderen Worten: die Regression auf echte Mutterleibserlebnisse dürfte deren, wie anzunehmen ist, unbewußten Charakters wegen, weniger als „Urphantasie”, „Mutterleibsphantasie” zu Tage kommen als in annähernder, vielleicht nur sehr vager, Repetition prähistorischer Aktionen oder „Empfindungen”. Die Freudsche Formulierung: Regression kein „rein psychischer Vorgang” und „der organische Faktor an ihr der hervorragendste” darf vielleicht auch im eben ausgesprochenen Sinne des leibhaften Wiedererlebens verstanden werden. O. Isakower hat in seinem „Beitrag zur Psychopathologie der Einschlafphänomene” die regressive Wiederbelebung ontogenetisch primitiver Ichhaltungen an Hand interessanten Materials plausibel gemacht.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.