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Fenichel, O. (1939). BENEDEK, THERESE: Adaptation to Reality in Early Infancy. Psa. Quarterly, VII/2.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):467-468.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):467-468

BENEDEK, THERESE: Adaptation to Reality in Early Infancy. Psa. Quarterly, VII/2.

Review by:
O. Fenichel

Freud, bezw. Ferenczi stellten fest, daß der Säugling zunächst keine Objekte kennt, sodann aber seine ersten Objekt-Vorstellungen als eine Art „Sehnsuchtsbesetzung” Objekten gegenüber bildet, die momentan abwesend sind und deren Anwesenheit eine bestehende Spannung zum Schwinden bringen könnte. — Die Schritte, die von dieser allerersten Objektbesetzung zu den späteren eigentlichen Objekt-Beziehungen führen, sind vielfach noch unklar, Verf. bemüht sich, in diese Unklarheit etwas Licht zu bringen:

Wenn sich ein Säugling in einem solchen Zustand der Spannung und der „Sehnsuchtsbesetzung” seiner ersten Objekte befindet, d. h. in einem Zustande der Erwartung, so kann er sich recht verschieden benehmen. Er kann dabei sehr erregt sein und wilde Abfuhrbewegungen machen, — offenbar in einem Spannungszustande, der das Vorbild späterer Aggressionen ist; er kann sich aber auch ruhig-abwartend benehmen. Die letztere Haltung setzt die Fähigkeit voraus, die nach direkter Abfuhr drängende Erregung so zu binden, daß sie als solche nicht in Erscheinung tritt. Diese Fähigkeit wieder wird nur durch die wiederholte Erfahrung erworben, daß die die ersehnte Befriedigung bringenden Objekte schließlich doch kommen. Das Erlernen einer solchen ersten Spannungstoleranz ist der erste Schritt zur Realitätsanpassung. Er bedingt, daß das Kind seine zuwartende Aufmerksamkeit der Außenwelt zuzuwenden vermag und damit die Erkenntnis des Objektes und seine Ich-Bildung fördert.

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