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Fenichel, O. (1939). HEILBRUNNER, PAUL: Some Remarks on the Treatment of the Sexes in Palaeolithic Art.JONES, ERNEST: A Psychoanalytical Note on Palaeolithic Art. Int. Journal 01 PsA. XIX/4.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):471-472.

(1939). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(4):471-472

HEILBRUNNER, PAUL: Some Remarks on the Treatment of the Sexes in Palaeolithic Art.JONES, ERNEST: A Psychoanalytical Note on Palaeolithic Art. Int. Journal 01 PsA. XIX/4.

Review by:
O. Fenichel

Die uns bekannten palaeolithischen Kunstwerke zeigen, daß innerhalb dieser Periode eine umfangreiche Entwicklung stattgefunden hat. Aus der sog. Aurignac-Periode sind zahlreiche weibliche Figuren, sowie auch Darstellungen weiblicher Genitalien erhalten, aber keine einzige männliche; die Figuren sind meist gesichtslos, auch Arme und Beine sind oft nur angedeutet, dagegen sind die sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale sehr deutlich ausgeprägt. — Aus der sog. Magdalenischen Periode gibt es auch männliche und phallische Figuren, sowie solche fraglichen Geschlechts: Alle Figuren, auch die weiblichen, sind weit mehr stilisiert und weniger plastisch als die aus der Aurignac-Periode; die realistischen Elemente sind verschwunden; es überwiegen Profil über Frontaldarstellungen. — Eine genauere Betrachtung der Aurignacschen weiblichen Figuren und Symbole zeigt, daß sie — mehr oder weniger deutlich — auch phallische Elemente enthalten, sodaß Verf. zu dem Schluß kommt: „So zögern wir nicht zu erklären, daß der Mensch in der Eiszeit einer Zusammensetzung von Darstellungen der männlichen und der weiblichen Geschlechtsorgane — erst unbewußt und später bewußt — eine besondere Bedeutung beimaß”; von dieser Zusammensetzung wurde wohl eine magische Wirkung erwartet.

Jones fügt den Ausführungen von Heilbronner einige analytische Bemerkungen an: Zunächst erinnert er daran, daß die Neigung, männliche und weibliche Sexualattribute „zusammenzusetzen”, im heutigen Kinde noch fortlebt, und erinnert an die von Melanie Klein so oft herangezogene „vereinigte Eltern-Vorstellung” der Kinder.

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