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Marjasch, J. (1940). Chronische Schweiger in der Analyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 25(2):111-123.
  

(1940). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 25(2):111-123

Chronische Schweiger in der Analyse

J. Marjasch

Das Problem, worauf ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte, ist zum Teil technischer Natur und gehört zum Kapitel „Widerstand“.

Der Kampf mit den verschiedenen Arten und Äusserungsformen des Widerstandes ist bekanntlich eine der wichtigsten Aufgaben der klinischen Psychoanalyse. Jeder Analytiker weiss, wie reich an Waffen das Arsenal des Widerstandes ist, wie verschieden die Quellen sind, von denen diese Waffen geliefert werden, und wie mannigfaltig die Motive sein können, die den Widerstand veranlassen, von seinen Waffen Gebrauch zu machen. Eine der Waffen, mit der der Widerstand uns häufig entgegentritt, ist die Verletzung der psychoanalytischen Grundregel. Diese Waffe ist zwar nicht immer die gefährlichste, sie ist aber auch nicht immer die harmloseste. Denn wir können auf die Einhaltung der Grundregel nur dann verzichten, wenn wir uns mit einem sogenannten praktischen Erfolg begnügen wollen, der doch nur ein Übertragungserfolg ist.

Es ist deshalb begreiflich, dass der Analytiker immer bestrebt ist, den Patienten früher oder später so weit zu bringen, dass er die Grundregel respektiert. Dass auch der vernünftigste und vom Genesungswillen beseelteste Patient im Verlaufe seiner Analyse sich gelegentlich weigert, alles, was ihm in den Sinn kommt, auszusprechen, ist eine dem Analytiker wohlbekannte Tatsache. Wir wissen, dass es anders auch nicht gehen kann. Ganz besonders nicht am Anfang der Analyse, da das schwache Ich des Patienten sich noch in ziemlicher Abhängigkeit von anderen, dynamisch stärkeren psychischen Instanzen befindet.

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